Volleyball: Bezirksliga
Fritz Krause macht 13 Jahre als Trainer von Ems Westbevern voll

Westbevern -

Alles andere wäre eine ziemlich Überraschung gewesen: Fritz Krause, scheinbar ewiger Trainer der Emser Volleyballerinnen, will auch in der Landesliga weitermachen und ginge dann in seine 13. Saison in Westbevern. Allerdings fehlt ihm dazu noch eine ausreichend große Mannschaft.

Donnerstag, 09.04.2020, 16:44 Uhr aktualisiert: 09.04.2020, 17:10 Uhr
Fritz Krause schaffte mit der ersten Damen-Volleyballmannschaft des SV Ems Westbevern den Aufstieg in die Landesliga. Dort möchte er auch in der 13. Saison als Trainer weitermachen.
Fritz Krause schaffte mit der ersten Damen-Volleyballmannschaft des SV Ems Westbevern den Aufstieg in die Landesliga. Dort möchte er auch in der 13. Saison als Trainer weitermachen. Foto: Bernhard Niemann

Fritz Krause ist ein gefragter Coach im Volleyball-Kreis. Dass sein Herz aber für den SV Ems schlägt, zeigt schon seine inzwischen zwölfjährige Tätigkeit als Trainer der ersten Damen-Mannschaft in Westbevern. Mit seinem Team schaffte Krause in der nun vorzeitig beendeten Spielzeit als Zweitplatzierter den Aufstieg in die Landesliga . Und dort will er weiterhin an der Seitenlinie stehen, zumindest sofern die Rahmenbedingungen stimmen.

Plötzliche Ausfälle stellen Ems Westbevern vor Probleme

Denn überraschenderweise hat sich der ohnehin nicht üppige Kader noch weiter ausgedünnt. Krause stehen plötzlich nur noch fünf bisherige Spielerinnen zur Verfügung. Tom und Helke Dirksen, Nina Laus und Pauline Stübe stehen aus zeitlichen und privaten Gründen nicht mehr zur Verfügung. Pia Kröger kann aufgrund ihrer Rückenbeschwerden nicht am Ball bleiben. „Die Rückzieher haben mich, so kurz nachdem der Aufstieg feststand, überrascht und verwundert“, sagt der Trainer. „Wir müssen uns nun in alle Richtungen bewegen und Ausschau halten, um neue Spielerinnen zu gewinnen und eine schlagkräftige Mannschaft zu stellen.“

Krause kalkuliert mit vier, fünf neuen Spielerinnen

Der Zeitpunkt dafür sei noch gut, da die Planungen für die kommende Saison jetzt erst beginnen. Doch es müssen nach Ansicht des Ems-Coaches schon gleich vier bis fünf neue Spielerinnen mit Erfahrung sein, um ein gutes Team zu haben. Die jungen Aktiven aus der zweiten Mannschaft könnten nur behutsam hergeführt werden. Es steht Krause also keine ganz leichte Aufgabe ins Haus. Doch die will er schnell angehen. „Ich habe in den vergangenen Jahren so viel Herzblut eingebracht, um zusammen mit den Spielerinnen erfolgreich zu sein, da hat das Mitspielen in der Landesliga klare Priorität. Dafür werden wir alles tun“, sagt er.

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