Handball: 3. Liga Nord-West
Ahlener SG verpflichtet Maximilian Nowatzki

Ahlen -

Die Ahlener SG verleiht ihrem Kader für die neue Saison erste Konturen. Mit Maximilian Nowatzki verpflichtet der Drittligist einen Rückraumspieler mit Bundesliga-Erfahrung. Dafür verlässt ein anderer Akteur den Club im Sommer.

Freitag, 22.05.2020, 12:00 Uhr aktualisiert: 22.05.2020, 15:20 Uhr
Jan Anton (links) freut sich, Max Nowatzki künftig auf der Platte in Aktion zu sehen. Der 20-Jährige wechselt mit Doppelspielrecht zur Ahlener SG.
Jan Anton (links) freut sich, Max Nowatzki künftig auf der Platte in Aktion zu sehen. Der 20-Jährige wechselt mit Doppelspielrecht zur Ahlener SG. Foto: HLZ Ahlener SG

Luca Sackmann wird die Ahlener SG im Sommer verlassen. Er wechselt zum TuS Volmetal. Einen Nachfolger für den rechten Rückraum hat der Drittligist aber bereits gefunden und jüngst vorgestellt.

Mit dem 20-jährigen Maximilian Nowatzki wechselt ein erstligaerfahrener Linkshänder zur Ahlener SG. Nach fünf Jahren bei GWD Minden – in der Jugend, dem Bundes- und Drittligakader – freut sich Nowatzki auf die neue Doppelaufgabe, die auf ihn im Münsterland wartet. Sein Erstspielrecht übt der Student in Ahlen aus, außerdem trainiert und spielt er auch beim Partnerverein der Ahlener, dem TV Emsdetten , in der Zweiten Liga.

Vertrag bis 2021

„Ich bin froh, dass wir Max nach nur wenigen Gesprächen für uns gewinnen konnten. Wir sind der festen Überzeugung, dass er zu einer festen Größe in Ahlen werden kann, besonders durch die enge Kooperation mit dem TVE“, so Ahlens Mannschaftsverantwortlicher Jan Anton. Der 188 Zentimeter große Neuzugang hat in Ahlen vorerst für ein Jahr unterschrieben und bildet zusammen mit Philipp Lemke den neuen rechten Rückraum der Ahlener.

„Ich denke, ich werde mich schnell in Ahlen zurechtfinden, da ich die Stadt und die meisten Leute schon kenne. Bis jetzt habe ich in einer WG gewohnt, aber ich werde sicherlich auch alleine zurechtkommen. Im Großen und Ganzen freue mich auf die neue Spielzeit, die Mannschaft und auf meine neuen Aufgaben“, sagt Nowatzki.

Doppelspielrecht wichtiger Faktor

Ein entscheidender Faktor für seinen Wechsel von Ostwestfalen an die Werse dürfte das Doppelspielrecht mit dem TV Emsdetten sein. „Ich bin sehr motiviert für beide Vereine alles zu geben. Dass es mit Emsdetten geklappt hat, ist für mich perfekt, da es ja fast um die Ecke ist“, so Nowatzki.

Neben dem Handball absolviere er derzeit ein Fernstudium zum Fitnesscoach. „Leider ist es verlängert worden durch die Corona- Pandemie. Nächste Jahr im Sommer sollte ich damit fertig werden“, sagt Nowatzki.

Den Saison-Abbruch aufgrund der Coronakrise kann er derweil nachvollziehen. „Es war definitiv die richtige Entscheidung, nichts ist wichtiger als die Gesundheit und darauf kommt es jetzt in erster Linie seit Wochen an. Dennoch bin ich aufgeregt, endlich wieder ins Mannschaftstraining einzusteigen. Wir sind jetzt schon lange raus und ich habe richtig Lust, wieder einen Ball in der Hand zu haben“, sagt Nowatzki.

Trainer Sascha Bertow darf sich schon jetzt auf einen Spieler mit Tatendrang einstellen.

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