Fußball: Pott’s Pokal
Sendenhorst und Drensteinfurt im Finale

Sendenhorst/Drensteinfurt -

Die Vorfreude ist auf beiden Seiten groß. Im Finale der 28. Auflage des Potts-Cup treffen am heutigen Samstag mit den Ü 32-Altherrenteams der SG Sendenhorst und des SV Drensteinfurt die derzeit wohl beiden stärksten Mannschaften aus dem Kreis Warendorf aufeinander.

Samstag, 03.10.2020, 14:10 Uhr
Torhungrig zeigten sich die Mannschaften aus Sendenhorst und Drensteinfurt zuletzt – ob das auch im Finale so bleibt?
Torhungrig zeigten sich die Mannschaften aus Sendenhorst und Drensteinfurt zuletzt – ob das auch im Finale so bleibt? Foto: Schaper

Für das Team des SV Drensteinfurt ist es die erste Finalteilnahme bei dem traditionsreichen Turnier. Dementsprechend groß ist die Euphorie. So groß, dass das neue Trainerduo um Matthias Kleineidam und Elmar Fengler erneut nicht allen Spielern die Teilnahme ermöglichen kann: „Wir hätten wieder 20 Spieler aufbieten können, aber das geht leider nicht. Für das Finale sind wir sehr zuversichtlich. Am Ende wird die Tagesform sicher mitentscheidend sein“, erklärt Kleineidam.

Die Favoritenbürde tragen muss aber zunächst wohl die Mannschaft des Titelverteidigers aus Sendenhorst. Die Rot-Weißen peilen bereits ihren fünften Titelgewinn an, nachdem sie in den Jahren von 2010 bis 2012 zwischenzeitlich zum Seriensieger avancierten. Trainer Rafael Fleischer bestätigt, dass sich auch seine Truppe „wie Bolle“ auf das Spiel freut. Bezüglich der Ziele für das Spiel druckst er auch gar nicht erst herum: „Natürlich möchten wir jetzt auch gewinnen. Aber der SVD ist ein dicker Brocken, die Mannschaft ist technisch stark, und die bisherigen Ergebnisse waren oft sehr hoch.“

Personell sind beide Mannschaften mit zahlreichen bekannten ehemaligen Bezirksliga-Spielern gut aufgestellt. Drepper, Kunz oder Möllers auf der Seite des Gastgebers aus Drensteinfurt. Noga, Buttermann und Langohr auf Seiten der SGS: Das verspricht ein spannendes Match.

Getrübt wird die Vorfreude jedoch ein wenig durch die aktuelle Situation: Corona erlaubt leider keine gewohnte Austragung der Finalspiele mit großer Abschlussfeier wie in den Vorjahren. Trotzdem hat der SV Drensteinfurt sich für die Austragung des Endspieltages beworben und den Zuschlag bekommen. Dafür haben die Rot-Schwarzen in Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung natürlich ein besonderes Hygienekonzept erstellt, dass den Zuschauern einen unbeschwerten und sicheren Besuch der Spiele ermöglichen soll. Es soll also doch ein Fußballfest werden, auch wenn der Rahmen ein wenig kleiner ausgelegt ist. Das Spiel um den dritten Platz bestreiten bereits um 14 Uhr Vorwärts Ahlen und RW Alverskirchen.

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