Handball: Bezirksliga
SG Sendenhorst muss ohne Harz, Wunsch und Cooper auskommen

Sendenhorst -

Am ersten Spieltag gelang den Sendenhorster Bezirksliga-Handballern ein ungefährdeter Heimsieg. Am Samstag wollen die Schützlinge von Coach Thorsten Szymanski bei Aufsteiger Westfalia Kinderhaus II nachlegen. Allerdings müssen sie dort ohne Harz und zwei Mitspieler auskommen.

Donnerstag, 08.10.2020, 17:44 Uhr

Der Auftakt ist gelungen, nun gilt es für die Handballer der SG Sendenhorst das Fundament für eine aussichtsreiche Bezirksliga-Saison zu legen. Beim 23:15-Heimerfolg gegen die HSG Preußen/Borussia überzeugte vor allem die Defensive. „Unsere Deckungsreihe war sehr gut“, bestätigt Coach Thorsten Szymanski. Auch in der Begegnungen der Konkurrenz fielen am ersten Spieltag wenig Tore – Ergebnisse fast wie in den 1960er-Jahren waren die Regel. „Viele haben ein halbes Jahr keinen Handball mehr gespielt, da können sich schon mal Fang- und Abspielfehler ergeben.“

Der samstägliche Gegner Westfalia Kinderhaus II musste sich beim Titelfavoriten DJK Coesfeld mit lediglich 15 Treffern begnügen. Im Angriff muss sich der Aufsteiger im Vergleich mit der SG mit Sicherheit verbessern, ansonsten sind keine Meisterschaftspunkte zu erwarten.

„Wir haben allerdings ein Handicap. In Münster wird harzfrei gespielt“, so der Sendenhorster Übungsleiter. „Zwei Trainingseinheiten in dieser Woche ohne Harz helfen da nur ein bisschen. Wir wollen natürlich gewinnen, aber man weiß nie, wer aus der ersten Kinderhauser Mannschaft runterkommt oder ob die Reserve sogar Spieler an die Erstvertretung abgeben muss. Das kann Fluch oder Segen sein.“

Torhüter Christopher Cooper wird seinem Aufgebot auch am zweiten Spieltag fehlen. Nach einer Absplitterung musste ein Fremdkörper im Gelenk entfernt werden. Zwei Spiele wird der Schlussmann wohl noch ausfallen. Philip Frenz, einer seiner beiden Vertreter zum Saisonauftakt, steht aufgrund eines privaten Termins ebenfalls nicht zur Verfügung. Immerhin hat Keeper Simon Richter sein Kommen zugesagt.

Fehlen wird auch Neuzugang Moritz Wunsch . Lediglich zwei Wochen nach seinem Bänderriss versuchte es der Linkshänder zwar mit einem dicken Tapeverband gegen die HSG Borussia/Preußen, musste dann aber passen. „Er hat noch Schmerzen und soll lieber noch zwei Wochen Pause machen“, sagt Szymanski.

Die Qualifikation für die Aufstiegsrunde ist 2020/21 das Minimalziel der SG. Zudem will man möglichst lange an Meisterschaftsfavorit DJK Coesfeld dran bleiben. Dazu soll ein Auswärtserfolg beim Neuling her – und zwar unabhängig vom Harzverbot in der Kinderhäuser Halle II.

 

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