Fußball: Kreis Beckum setzt Spielbetrieb aus
Fußballschuhe bleiben in der Tasche

Kreis Beckum -

Die Ahlener Kreisligisten müssen ihre Fußballschuhe auch weiterhin im Schrank lassen. Die für die nächsten Tage angesetzten Nachholpartien wurden – wie bereits die zurückliegenden Spieltage sowie das Kreispokalviertelfinale – am Dienstagnachmittag abgesagt.

Mittwoch, 28.10.2020, 17:35 Uhr aktualisiert: 28.10.2020, 17:57 Uhr
Der Fußballkreis Beckum hat alle für diese Woche angesetzten Nachholspiele und Pokalbegegnungen abgesetzt.
Der Fußballkreis Beckum hat alle für diese Woche angesetzten Nachholspiele und Pokalbegegnungen abgesetzt. Foto: Imago

 

„Die Zahlen in Ahlen sind zwar leicht besser geworden, aber dafür geht es jetzt in den anderen Kommunen in die falsche Richtung“, erklärt Kreisvorsitzender Peter Wiethaup im Gespräch mit den WN . Deswegen habe er sich gemeinsam mit Lukas Wickenkamp (Vorsitzender Kreisfußballausschuss) und den beiden Staffelleitern Sascha Bork ( Kreisliga A und B) sowie Simon Maack (Kreisliga C) erneut dazu entschieden, die Nachholbegegnungen nicht stattfinden zu lassen.

Davon betroffen ist das vereinsinterne Duell der beiden FSG-Teams am Mittwoch sowie die Partien von ASK Ahlen gegen Roland Beckum, RW Vellern gegen Vorwärts Ahlen und vom SV Neubeckum II gegen die Vorwärts-Reserve am Donnerstag. Am Freitag fallen demnach außerdem die Matches von Fortuna Walstedde gegen den TuS Wadersloh, das Derby zwischen dem SuS Enniger und Westfalia Vorhelm und das Spiel von der SpVg Beckum II gegen Germania Stromberg aus. In der C-Liga müssen zudem die dritte Garnison von Vorwärts Ahlen (eigentlich gegen Walstedde II) sowie die beiden Teams der SpVgg Dolberg, die gegeneinander angetreten wären, weiterhin auf ihre Nachholpartien verzichten.

„Von Mittwoch bis Samstag wird im ganzen Fußballkreis Beckum kein Fußball gespielt. Das gilt auch für den Jugendbereich und die Damen“, sagt Wiethaup und ergänzt: „Wir hoffen, dass sich die Lage dann in gut 14 Tagen etwas entspannt hat.“

Am Sonntag wäre regulär aufgrund des Feiertages sowieso kein regulärer Spieltag angesetzt gewesen. Wiethaup und seine Mitstreiter empfehlen den Vereinen außerdem, den Trainingsbetrieb „so weit wie möglich“ zurückzufahren und „möglichst wenig Kontakte zu pflegen“. „Hoffentlich können wir danach dann wieder zum Fußball spielen zurückkehren“, bemerkt er.

Akute Fälle bei den Vereinen sind dem Kreisvorsitzenden – zumindest mit Stand Dienstagnachmittag – nicht bekannt. Mit Spannung schaut Wiethaup allerdings auf die Politik. „Zu Beginn der Pandemie waren die Zahlen besser als jetzt, aber da war für Kontaktsportarten schon ein Verbot ausgesprochen worden“, erinnert er. „Wir müssen mal sehen, was nun beschlossen wird.“

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