Fußball: Landesliga
SV Drensteinfurt treibt Personalplanungen voran

Drensteinfurt -

Beim SV Drensteinfurt wird personell gerade ziemlich viel bewegt. Das muss auch so sein, denn im Sommer werden den Noch-Landesligisten etliche der bisherigen Leistungsträger verlassen. In der Bezirksliga wird es unter den beiden künftigen Trainern Volker Rüsing und Daniel Stratmann einen Neustart mit vier A-Jugendlichen und etlichen Akteuren aus der Zweiten geben. Immerhin umfasst der Kader schon 26, 27 Namen.

Donnerstag, 08.04.2021, 20:27 Uhr aktualisiert: 08.04.2021, 20:30 Uhr
Spielte schon mal in der ersten Mannschaft und kehrt nun in den Kader des SV Drensteinfurt zurück: Sven Grönewäller (links), hier in einem Testspiel gegen TuS Westfalia Vorhelm.
Spielte schon mal in der ersten Mannschaft und kehrt nun in den Kader des SV Drensteinfurt zurück: Sven Grönewäller (links), hier in einem Testspiel gegen TuS Westfalia Vorhelm. Foto: Kleineidam

Seit Ende Januar steht fest, dass Volker Rüsing und Daniel Stratmann in der Saison 2021/22 die erste Fußballmannschaft des SV Drensteinfurt trainieren werden. Klar ist auch, dass es nach nur einem Jahr zurück in die Bezirksliga geht – auch wenn die Saison abgebrochen und nicht gewertet würde. Während der Ball ruht, treiben die Verantwortlichen die Personalplanungen voran. Viele Einheimische erhalten eine (zweite) Chance.

Das Trainerduo, das Oliver Logermann (zum Landesligisten BSV Roxel ) beerbt, hat 26, 27 Spieler auf dem Zettel. „Mit denen planen wir für die Vorbereitung“, sagt Rüsing. Mit allen habe der 50-Jährige Kontakt aufgenommen. Was externe Zugänge betrifft, sei „noch nichts spruchreif“. Mit zwei Spielern sei Obmann Jan Wiebusch in Gesprächen.

Vier A-Jugendliche zieht Rüsing aus seiner ehemaligen U19 hoch

Aus der eigenen A-Jugend und der zweiten Mannschaft werden etliche Akteure zum Kader stoßen. Aus der U19, die Rüsing aktuell coacht, nimmt er Sajaad Askari, Paul Scharbaum, Marten Klein und Henning Mühlsteff mit hoch. Askari ist in der Offensive einsetzbar. Scharbaum, der Bruder von Keeper Steffen Scharbaum, spielt zentral im Mittelfeld, eventuell auch defensiv.

Klein wäre ein Spieler für die linke Mittelfeldseite. „Er ist ein Linksfuß“, sagt Rüsing über den Sohn des neuen 1. Vorsitzenden Thomas Klein. Da der junge Drensteinfurter allerdings auch ein ambitionierter Schiedsrichter ist, sei unklar, inwieweit er Zeit als aktiver Fußballer hat. Mühlsteff, bisher Kapitän der A-Junioren, fühlt sich hingegen im defensiven Mittelfeld oder als Innenverteidiger wohl.

Etliche Spieler aus der Zweiten haben zugesagt

Außerdem hat Rüsing etliche Spieler aus der Zweitvertretung (Kreisliga B) kontaktiert, die er vor der U19 trainierte: Sven Grönewäller, Sven Wiebusch, Jonas Rüsken, Lars Hülsmann, Tim Wiebusch, Philipp Ressler, Niklas Hörsken, Nico Weichenhain und Paul Bisping haben ihre Zusage gegeben. Valentin Kröger und Max Diepenbrock gehörten schon unter Logermann zum erweiterten Kader.

Verlassen werden den SVD Christoph Lübke, Diogo Castro, Daniel Ziegner (alle zum BSV Roxel), Tobias Brune (SG Sendenhorst), Yannick Niehues (Trainer B-Jugend SC Münster 08) und Martin Lambert (Westfalia Kinderhaus). Alexander Schulze-Geisthövel (zurück in den USA) und Raphael Northoff (berufsbedingt) stehen schon seit der Winterpause nicht mehr zur Verfügung. Fraglich ist, ob Felix Schröter bleibt. Der junge Keeper hat laut Rüsing ein Angebot von einem A-Kreisligisten erhalten und überlegt noch. „Mit ihm muss ich noch mal reden. Es wäre schade, wenn er gehen würde“, sagt Rüsing.

Vorbereitung noch nicht konkret geplant

Maximilian Schulze-Geisthövel wolle ein bisschen mehr machen als zuletzt. „Er hat sich beruflich verändert, könnte ein paar Einheiten mehr mitmachen und mehr Spielanteile bekommen“, sagt Rüsing. Der Angreifer wäre natürlich ein „Mann für die Startelf“. Steffen Scharbaum, Dennis Popil, Falk Bußmann, Maximilian Groß, André Vieira Carreira, Leon van Elten, Leo Steinert und Markus Fröchte bleiben dem SVD erhalten. Auch der 35-jährige Dennis Hoeveler, der zuletzt eine Pause einlegte, wird zum Kader gehören.

Mit seinem Kollegen Daniel Stratmann tauscht sich Volker Rüsing „erst mal sporadisch“ aus. „Richtig planen können wir die Vorbereitung eh noch nicht. Wir wissen ja gar nicht, wann und wie es losgeht.“ In ein, zwei Monaten werde man konkreter.

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