SV Herbern enttäuscht auf ganzer Linie
Fußball: Landesligist verliert mit 0:2 gegen Hüsten / Offensive viel zu harmlos

Herbern -

Die Flaute bei Fußball-Landesligist SV Herbern hält an: Nach dem famosen Start in die Saison konnten die Blau-Gelben am Sonntag im vierten Spiel in Folge nicht gewinnen. Gegen Aufsteiger SV Hüsten 09 setzte es eine verdiente 0:2 (0:0)-Heimniederlage.

Freitag, 21.10.2011, 10:10 Uhr

Die Herberner enttäuschten nach Aussage von Trainer Christian Bentrup „auf ganzer Linie“. Der enttäuschte Übungsleiter sagte nach Spielschluss: „Gerade zu Hause müssen wir uns in Spielen, wo es nicht läuft, mehr wehren. Das war gar nichts.“ Aufsteiger Hüsten dagegen machte es besser. Aus einer überaus stabilen Defensive heraus münzten sie wenige Torchancen in großen Ertrag um. Philipp Völker nutzte zwei der zahlreichen Herberner Nachlässigkeiten zu den Treffern.
Die Herberner fanden anfangs gut ins Spiel und hatten erste Torannäherungen – zu mehr reichte es jedoch aufgrund Ungenauigkeiten im Passspiel nicht. Die beste Herberner Chance vergab Damian Manka nach einer Ecke (31.). Die Gäste setzten nur wenige Offensivakzente, doch wenn sie mal vor dem Tor von Henning Schubert auftauchten, wurde es gleich gefährlich: Ein Schuss von Völker klatschte an die Latte (38.), und Veton Veliq fand in Schubert seinen Meister (39.).
Herberns Unterfangen, mit zwei Spitzen nach der Pause mehr Druck zu entwickeln, scheiterte vollends. Nach 53 Minuten stand ein Gäste-Angreifer nach einem Freistoß mutterseelenallein im Strafraum, scheiterte aber an Schubert. Der ebenso ungedeckte Völker hatte jedoch keine Mühe, den Abpraller zur Führung zu verwerten. Derjenige, der anschließend einen wütenden Sturmlauf der Gastgeber erwartete, wurde bitter enttäuscht: Zu mehr als Halbchancen durch Joachim Mrowiec (55./64.) sowie einem Kopfball von David Brockmeier (68.) reichte es nicht. Die Gäste dagegen blieben brandgefährlich. So musste Marvin Bruland in höchster Not klären (61.). Und Schubert hielt, was zu halten war. In der 72. Minute ließen ihn seine Vordermänner erneut im Stich: Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung hatte Völker keine Mühe, den verdienten 2:0-Auswärtsefolg der Gäste einzutüten.
SVH: Schubert – Bruland, Schlupp, K. Wilcock, Reckers – Saado (70. von der Ley), Kaminski, Brockmeier, Wilde (61. Manfredi) – Manka (46. Uhlenbrock), Mrowiec. Tore: 1:0 und 2:0 Völker (53./72.). Bester Spieler: Schubert.

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