Weiter im Konzert der Großen
Badminton: Union Lüdinghausen gibt sich auch in Hamburg keine Blöße und gewinnt 4:2

Lüdinghausen -

Der SC Union Lüdinghausen bleibt dran. Der Badminton-Bundesligist leistet sich keinen Ausrutscher. Mit dem 4:2-Sieg am Dienstagabend beim VfL 93 Hamburg verteidigte das Team den dritten Tabellenplatz. Der würde am Ende der Saison zum Einzug in die Play-Offs reichen.

Freitag, 21.10.2011, 12:10 Uhr

„Wir wussten, dass es schwer werden würde. Hamburg ist erst zum zweiten Mal in dieser Saison komplett angetreten“, erklärte Union-Teammanager Michael Schnaase . Für den Gastgeber standen in der Sporthalle Wandsbek der Inder Ajay Jayaram und der niederländische Doppel- und Mixedspezialist Jacco Arends auf dem Court.
Jayaram bezwang im ersten Herreneinzel Yuhan Tan, die Lüdinghauser Nummer eins, in zwei Sätzen. Im zweiten wehrte sich der Belgier beim 22:24 hartnäckig. Diese Niederlage hatte Union eingeplant – aber nicht unbedingt die Drei-Satz-Schlappe im Mixed von Ruud­ Bosch und Selena Piek gegen Arends und Isabel Herttrich.
Dafür gingen die anderen vier Matches in zwei Sätzen an den SC Union. Erwartungsgemäß locker siegten Karin Schnaase im Dameneinzel und Schnaase/Piek im Damendoppel. Im Herrendoppel mussten Bosch und Josche Zurwonne kämpfen, setzten sich in zwei knappen Sätzen aber gegen Arends und Till Zander durch.
Spannung versprach das zweite Einzel zwischen Sebastian Schöttler und Unions Indonesier Endra Kurniawan. „Endra hat gegen Schöttler schon mal verloren. Der liegt ihm eigentlich nicht so“, weiß Michael Schnaase. Kurniawan hatte aber keine Probleme und siegte deutlich.
Nach sieben Runden in der deutschen Eliteklasse hat Union vier Siege, zwei Unentschieden und nur eine Niederlage auf dem Konto. Lüdinghausen liegt in der Tabelle einen Punkt hinter dem BC Beuel und einen Zähler vor dem Deutschen Meister SG EBT Berlin. Die Punkteteilungen gegen Berlin und Beuel waren ebenso wichtig wie die 4:2-Erfolge in Mülheim, Rosenheim und Hamburg. „Die Saison ist zwar noch lang, abgerechnet wird am Ende“, sagt Michael Schnaase. „Aber wir liegen an dritter Stelle, obwohl wir die drei Großen schon hinter uns haben. Das ist sehr gut.“ Seine Mannschaft werde um die Plätze zwei bis vier mitspielen. „Schön ist es für die Zuschauer, dass wir in diesem Jahr jeden Gegner schlagen können“, betont der Teamleiter.
► Das nächste Spiel steht am 30. Oktober (Sonntag) auf dem Plan. Dann gastiert Aufsteiger SG Anspach in Lüdinghausen.

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