Weste bleibt blütenweiß
Landesligist Warendorfer SU muss beim 9:2 gegen Ramsdorf alles geben

Warendorf -

Tischtennis-Landesligist Warendorfer Sportunion behält seine blütenweiße Weste: Mit 9:2 fertigte er in eigener Halle den Tabellensechsten, VfL Ramsdorf, ab. Mit 14:0 Zählern führt Warendorf die Tabelle in der Landesliga 3 weiterhin unangefochten an.

Sonntag, 13.11.2011, 13:11 Uhr

Bewundernswert dabei die Cleverness und Nervenstärke der Blauhemden besonders in engen Situationen, denn der Gegner spielte lange Zeit auf Augenhöhe mit. „Uns klebte hier das Pech am Schläger, drei bis vier Zähler mehr waren drin“, meinte VfL-Teamsprecher Sören Büsker . Und er lag gar nicht weit daneben. Die Kreisstädter haben wohl einen Pakt mit der Glücksgöttin Fortuna geschlossen, denn fünf Spiele, die in den Entscheidungssatz gingen, endeten zu ihren Gunsten. Die Ramsdorfer behielten in zwei Fünf-Satz-Partien die Oberhand.
Schon die Startdoppel waren hart umkämpft, doch alle wurden eine Beute der Hausherren. Das WSU-Spitzendoppel Daniel Offinger /Ervin Kurbegovic kam erst im vierten Satz richtig in die Gänge, als es 1:2 nach Sätzen und im vierten Durchgang schon 1:6 und damit fast uneinholbar zurück lag. Auch Sandro Pira/Adrian Kardas, die dem besten VfL-Doppel Büsker/Torsten Schulten gegenüberstanden, mussten einen 1:2-Satzrückstand wettmachen. Und die Youngster Johannes Storck/Luigi Pira kamen nach einem 0:2-Satzrückstand noch mit 11:9, 13:11, 13:11 hauchdünn ins Ziel. Mit diesem optimalen Doppelergebnis, das die Emsstädter in der laufenden Saison erstmals erzielten, legten sie den Grundstein für den Gesamtsieg.
In den Einzeln dominierten die WSU-Akteure mit 7:2. Aber es waren trotz der Deutlichkeit jeweils hart umkämpfte Auseinandersetzungen. Im oberen Paarkreuz ließen Pira und Kurbegovic nichts anbrennen. Sie gewannen je zwei Mal und bilden weiterhin das stabile Rückgrat des Teams.
In der Mitte und an den Positionen fünf und sechs gab es ein Patt. Kardas führte gegen Michel Hinricher schon 2:0, musste aber noch in den fünften Satz, den er dann sicher mit 11:6 gewann. L.Pira hatte keine Mühe, den recht lustlos wirkenden Marcel Grottke in drei Sätzen (6, 2, 7) zu distanzieren. Offinger und Storck brauchten nur je ein Mal an die Spieltische. Beide zogen im fünften Spielabschnitt hauchdünn mit 10:12 den Kürzeren.

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