„Es wird weiter bergauf gehen“
09-Trainerin Franziska Heinz ist optimstisch im Hinblick auf die Rückserie

Greven -

Angesichts der vielen Verletzungen zeigt sich 09-Trainerin Franziska Heinz grundsätzlich mit der derzeitigen Platzierung zufrieden. Doch sie sieht auch noch Luft nach oben, wie sie im Gespräch mit WN-Redakteur Winfried Kitzmann verrät.

Donnerstag, 19.01.2012, 11:01 Uhr

„Es wird weiter bergauf gehen“ : 09-Trainerin Franziska Heinz ist optimstisch im Hinblick auf die Rückserie
Gibt den Spielerinnen auch bei den Team-Timeouts immer etwas mit auf den Weg: Franziska Heinz Foto: wik

Wie sind Sie mit dem Verlauf der Halbserie zufrieden?

Heinz : Grundsätzlich bin ich zufrieden angesichts der Verletzungen . Doch unabhängig vom Tabellenstand: wir haben uns gefestigt. Sicher tut der ein oder andere Punkt, den wir liegengelassen haben, weh.

Was waren für sie bisher die positiven Momente?

Heinz: Das Spiel in Dortmund war sicher ein emotionaler Höhepunkt. Das war wirklich eine geschlossenen Mannschaftsleistung. Wichtig war, dass wir uns bekrabbelt haben. Andere Mannschaften haben das nach Verletzungen nicht so hinbekommen.

Wie hat sich die Verpflichtung von Anika Ziercke bemerkbar gemacht?

Heinz: sie hat schon im Training gezeigt, als sie fast alle Bälle im Tor versenkte, wie stark sie noch ist. Sie hat eine sehr starke positive Ausstrahlung und nimmt in der Mannschaft eine Führungsrolle inne, obwohl sie auf der Außenposition spielt. Man merkt, dass es ihr Spaß macht. Aber auch die Verpflichtung von Elke Thomassen war Gold wert.

Die Hinserie haben sehr viel Kraft gekostet. Kann sich das in der zweiten Serie auswirken?

Heinz: Wir hatten in der Hinserie kein einziges Wochenende frei. Aber ich habe keine Bedenken, dass meine Mannschaft abbaut. In der Rückserie haben wir mehr Zeit, um Luft zu holen, denn da gibt es die Pause zu Ostern und den ein oder anderen Feiertag.

Was haben Sie sich für die Rückserie vorgenommen?

Heinz: Wir müssen ein wenig mehr Konstanz hineinbekommen, große Aufs und Abs hatten wir nicht. Für uns wird es weiter bergauf gehen.

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