Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften
Ratio-Athleten glänzen in Karlsruhe: Silber für Malkus, Bronze an Pinto, Greb und die Staffel

Münster -

Sechs Starts, vier Medaillen: Bei den deutschen Hallenmeisterschaften der Leichtathleten in Karlsruhe glänzte die kleine Abordnung der LG Ratio Münster durch Qualität und Effizienz. „Was unsere Athleten geleistet und erreicht haben, ist sensationell“, sagten die Trainer Elke und Frank Bartschat am Ende des zweitägigen Meetings.

Sonntag, 26.02.2012, 18:02 Uhr

Deutsche Leichtathletik-Hallenmeisterschaften : Ratio-Athleten glänzen in Karlsruhe: Silber für Malkus, Bronze an Pinto, Greb und die Staffel
Drittschnellste Deutsche über 60 Meter: Ratio-Sprinterin Tatjana Pinto. Foto: Ralf Görlitz

Lena Malkus ließ sich gestern mit Silber dekorieren. Dabei hätte die U-20-Europameisterin mit ihrer Vorkampfleistung von 6,21 Metern das Finale im Weitsprung beinahe verpasst. Noch vor dem letzten Versuch war sie Achte, dann steigerte sich die 18-jährige Abiturientin auf 6,44 m – Platz zwei hinter Ksenia Achkinadze ( Gelnhausen /6,56 m). „Das ist klasse. Lena ist ohne spezielle Vorbereitung angetreten, eigentlich wollte sie ja nur die Staffel laufen“, erklärte Elke Bartschat.

Mit der Staffel gewann Malkus gestern das zweite Edelmetall . Gemeinsam mit Tatjana Pinto , Theresa Greb und Kathrin Czichon ging sie über 4 x 200 m an den Start. Nach großartigem Rennen blieb die Uhr für das Ratio-Quartett bei 1:36,55 Minuten stehen – natürlich Bestzeit, zur Belohnung gab es Bronze und Lob von Coach Frank Bartschat: „Das ist sensationell.“ Diesen Superlativ hatte er schon am Samstag benutzt, als Sprinterin Tatjana Pinto über 60 Meter zur Bronzemedaille flog. Pinto hatte mit einer Bestzeit von 7,40 Sekunden gemeldet, im Vorlauf steigerte sie sich auf 7,35, ehe sie im Zwischenlauf noch einmal zulegte: 7,29. Frank Bartschat brauchte genau acht Buchstaben, um den Leistungssprung der Athletin auszudrücken: „Wahnsinn.“

Im Finale wurden für Tatjana Pinto 7,34 Sekunden gestoppt. „Sie hat beim Start einen kleinen Fehler gemacht. das kann passieren. Unter dem Strich war die DM für sie eine super Sache“, jubelte Frank Bartschat. Die vierte Ratio-Medaille errang Theresa Greb im Dreisprung. Solide 13,07 Meter genügten zu Platz drei und Bronze. Anlaufprobleme verhinderten eine größere Weite. „Sie hat 13,50 m drin“, verriet Elke Bartschat. Bei den Männern hat Daniel Kohle das Potenzial für 16-Meter-Sprünge. In Sindelfingen musste er sich allerdings mit 15,57 m und dem fünften begnügen. Auch Kohle hatte Probleme mit dem Anlauf.

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