Der Wille versetzt Berge
TuS ist nach 3:1 auf dem Weg ans rettende Ufer / Erster Sieg unter Lütkemeyer-Regie

münster -

Festen Westfalenliga-Boden hat der TuS Hiltrup noch nicht unter den Füßen. Nach dem 3:1 (1:1)-Erfolg bei Verfolger Hövelhofer SV aber wird der Untergrund tragfähiger. Ein Heimsieg am kommenden Sonntag im Finale gegen SuS Stadtlohn bei gleichzeitiger Niederlage des SV Spexard beim FC Gütersloh würde aber die Ligazugehörigkeit für eine weitere Spielzeit zementieren. Das vorzeitige (und drohende) Aus hat der TuS gestern auf alle Fälle abwenden können.

Montag, 28.05.2012, 19:05 Uhr

Der Wille versetzt Berge : TuS ist nach 3:1 auf dem Weg ans rettende Ufer / Erster Sieg unter Lütkemeyer-Regie
Der absolute Wille: Nicht nur Diego Castro, der die 2:1-Führung erzielte, sondern das gesamte TuS-Team legte gestern die erforderliche Einstellung an den Tag. Foto: pl

„Es läuft gut. Wir sind noch weiter dabei. Das galt es, zu erreichen. Der Druck auf Spexard hat nun zugenommen“, ordnete Ralf Lütkemeyer die Ergebnisse des 33. Spieltags und die Ausgangslage ein. Wohl wissend, dass Konkurrent Spexard keine Nachbarschaftshilfe in Gütersloh zu erwarten hat. Zu groß ist die Rivalität, stört den großen FC die Ligazugehörigkeit mit den Vorort-Fußballern. Alles das aber hat keinen Wert, wenn der TuS nicht vor-, respektive nachlegt. „Ich hatte mit einem Sieg von Spexard gerechnet, aber auf einen knappen gehofft“, hatte Rolf Neuhaus , Sportlicher Leiter des TuS, die Tordifferenz im Auge. Auch hier hat der TuS Boden gutgemacht, ist sie nun bei beiden mit minus 26 gleich. „Jetzt haben wir unser Endspiel und noch alle Chancen“, war Neuhaus einverstanden. Gar nicht gleich waren gestern beide Mannschaften in Hövelhof. Dabei versetzte letztlich der Wille Berge, vergab die Punkte. „Wir waren einfacher präsenter, galliger und körperlich auch fitter“, kommentierte Lütkemeyer das Plus auf TuS-Seite. Und das schlug sich auf in den Möglichkeiten wieder, von denen Kniesel (11.), Castro (54.) sowie Weber (81.) immerhin drei nutzten. „Für unsere vielen Chancen habe ich aber zwei Din-A4-Zettel benötigt“, so der Trainer, der das beste Spiel unter seiner Regie erlebte. – Und den ersten Sieg. „Nach fünf Wochen gemeinsamer Arbeit haben wir endlich den Lohn ernten dürfen“, zeigte sich Lütkemeyer zufrieden. Auch wenn noch nichts erreicht ist. Doch mehr den je hat der TuS wieder (Westfalenliga-) Land in Sicht. Hiltrup: Lueke – Lübke, Gieseler, Ziegner, Höveler – Kniesel (84. Schunke), D. Bothen, Herdin (88. T. Bothen), Castro – Kockmann, Velling (76. Weber).

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