Punktejagd nach Pokal-Intermezzo
Gievenbeck und Hiltrup schon wieder im Liga-Einsatz

Münster -

Am Mittwochabend feierte der 1. FC Gievenbeck im dritten 90-Minuten-Duell der laufenden Spielzeit gegen den Lokalrivalen TuS Hiltrup den dritten Sieg. Nach einem 1:0 in Gievenbeck, einem 2:0 in Hiltrup kam es folgerichtig zum 3:0 von Greven. Ein Erfolg auf den FCG-Trainer Maik Weßels sehr stolz ist, weil damit nach dem Erreichen des Westfalenpokals das zweite Saisonziel erreicht wurde. „Wir wollten den Kreispokal gewinnen – und wir haben den Kreispokal gewonnen“, so Weßels, für den es auch in der Meisterschaft nach wie vor sehr rund läuft und die Aussichten auf den sportlichen Aufstieg in die Oberliga vor der Partie am Sonntag in Bad Oeynhausen sehr gut stehen. Fehlen wird dem FCG dann Kapitän Niklas Bonnekessel, der seine Vier-Wochen-Sperre antritt. Gleichzeitig läuft die dazugehörige Protestnote beim Verband. Bis der Protest entschieden ist, gilt allerdings die Regelung ,im Zweifel gegen den Angeklagten‘. Bonnekessel muss nach seinem Platzverweise vom vergangenen Sonntag pausieren. Weßels muss auch auf Verstärkung aus der eigenen Jugend verzichten, weil „die selbst ein wichtiges Spiel um den Aufstieg in die Westfalenliga hat.“ Mit von der Partie sind aber die Torschützen aus dem Pokalfinale: Michael Fromme, Philipp Daldrup und Nils Heubrock.

Freitag, 18.05.2012, 19:05 Uhr

Punktejagd nach Pokal-Intermezzo : Gievenbeck und Hiltrup schon wieder im Liga-Einsatz
Gievenbecks Michael Fromme schoss den FCG auf die Siegerstraße gegen den Ligakonkurrent TuS Hiltrup. Foto: Sven Thiele

Der TuS aus Hiltrup ging in Greven zwar als Verlierer vom Platz, kann mit dieser Niederlage jedoch sehr gut leben. Schließlich hatte TuS-Trainer Ralf Lütkemeyer auf die angespannte Personallage im Team reagiert und seinem Trainerkollegen nur drei Spieler aus dem Westfalenliga zum Geleit gegeben. Der Rest der Truppe stammte aus der Hiltruper Reserve und dem A-Jugend-Team. Unter diesen Bedingungen war nicht viel mehr drin als eine achtbare Niederlage gegen den Nachbarn aus dem Westen. Wichtiger ist dem Hiltruper Trainer der Abstiegskampf in der Liga, zu der am Sonntag gegen Delbrück wieder die beste verfügbare Truppe aufgeboten werden soll – und die ist nicht nur quantitativ so stark wie lange nicht. „Wir hatten 20 Mann im Training“, freut sich Lütkemeyer, „das hatten wir schon lange nicht mehr.“ Auch die Stimmung im Team sei durch den neu entfachten internen Konkurrenzkampf deutlich besser geworden, so Lütkemeyer, der aber auch weiß, dass es bester Stimmung und eines hohen Aufwands bedarf, um gegen Delbrück zu bestehen.

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