Olfeschnecken beim Velothon in Berlin
„Geiler Tag, geiles Rennen!“

Ahlen/BERLIN -

Sie wurden ihrem Namen zwar nicht gerechnet, damit aber konnten der Olfeschnecken wahrlich gut leben. Die Ahlener Radsportler traten in Berlin in die Pedale.

Montag, 18.06.2012, 16:06 Uhr

Das harte Training hat sich für die Radsportler der Olfeschnecken gelohnt. Beim Skoda Velothon in Berlin erzielten sie am vergangenen Wochenende hervorragende Zeiten im Feld der insgesamt 13 501 gestarteten Teilnehmer.

Während die Ahlener Sportler mit der Bahn oder dem Pkw anreisten, brachten Lisa Winter und Amelie Gorden mit einem Bulli die Rennräder in die Hauptstadt. Dort starteten sieben Ahlener bei hervorragenden äußeren Bedingungen – Sonnenschein, wenig Wind und eine tolle Kulisse – über 120 Kilometer. Rainer Greve und Jürgen Stemmer benötigten zeitgleich 3:00,28 Stunden, Ulrike Mix, Elisabeth Stricker und Georg Kastner 3:22,56 Stunden. Das tolle Mannschaftsergebnis rundeten Karl-Heinz Detzel in 3:23,03 und Wolfgang Weste in 3:24,33 Stunden ab.

Elf Ahlener starteten über 60 Kilometer. Martin Michelswirth musste zwar verletzungsbedingt kurzfristig absagen, ließ es sich dennoch nicht nehmen seine Mannschaftskameraden in Berlin zu unterstützen. Schnellste auf dieser Runde war – wie schon im Vorjahr – Martina Gorden, die die Ziellinie nach 1:43,43 Stunden erreichte. Zufrieden mit ihren Zeiten waren auch Georg Färber mit 1:46,10 Std. („Ich hätte nicht gedacht, dass ich so schnell bin“), Michael Gorden (1:48,33 Std.), Elke Stemmer (1:48,41 Std.), Fred Fiebach (1:48,42 Std.), Jürgen Grönefeld (1:54,46 Std.), Andreas Große-Wächter (1:54,48 Std.), Ralf Winter (1:55,56 Std.), Jochen Bolte (1:59,24 Std.), Sabine Winter (2:02,11 Std.) und Olaf Lenz (2:07,02 Std.).

Begeistert zeigten sich die Ahlener von der Atmosphäre an der Strecke, an der Sambatruppen und Schlagzeuger für Stimmung sorgten und das Berliner Publikum die Läufer mit viel Applaus anfeuerte. „Geiler Tag, geiles Rennen“, fasste Fred Fiebach seine Eindrücke zusammen. Über ein „grandioses Wochenende“ in Berlin freute sich Ralf Winter: „Deutschland gewonnen, Holland verloren – und ich sechs Minuten schneller als 2011.“ Für Sabine Winter stand im Ziel schon fest: „Ich fahre im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mit.“

Die nächste Veranstaltung, bei der die Ahlener Radsportler wieder in die Pedale treten, steht bereits für den 19. August im Terminkalender. Bei den Vattenfall Cy­classics in Hamburg, das größte Radsport-Event dieser Art in Europa, werden Olfeschnecken sich unter insgesamt rund 25 000 Teilnehmer mischen.

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