Mit Kopfballtor?
RSV-Radballer spielen um den Aufstieg in die Bundesliga

Münster -

Das kann ja heiter werden. Ralf Kirchhoff verspricht wenigstens ein Kopfballtor, was für einen Radballer ein mutiges Unterfangen darstellt. Marc Scharmann will seinen Kasten wieder sauber halten, aber das haben Torhüter so an sich. Und Pascal Eßer wird vorne für die nötigen Treffer sorgen, sagt zumindest sein Teamkollege Gerald Faiß. Olaf Wille hofft auf die Unterstützung der eigenen Fans, Pascal Eßer freut sich auf ein spannendes „Finale daheim“ und Harald Ewels einfach auf ein tolles Event. Martin Tulatz ist wunschlos glücklich. Und Gerd Scheid drückt zumindest die Daumen, er selbst kann aus gesundheitlichen Gründen nicht ins Geschehen eingreifen. Ärgerlich, wo die RSV-Radballer an diesem Samstag doch so viel vorhaben.

Freitag, 06.07.2012, 14:38 Uhr

Mit Kopfballtor? : RSV-Radballer spielen um den Aufstieg in die Bundesliga
Die Radball-Bundesliga lockt: (von links) Gerald Faiß, Pascal Eßer, Martin Tulatz, Olaf Wille, Willi Sattler, Harald Ewels und Marc Scharmann. Foto: Wilfried Hiegemann

Acht Mann und ein Befehl: Aufstieg in die Bundesliga. Voraussetzung ist, dass man Erster der Viererrunde wird, um dann in der Fünfer-Bundesliga am Ball zu sein. Hört sich rechnerisch kompliziert an, ist aber spielerisch leicht zu lösen. Einfach nur gewinnen. Gegen RC Taube Hannover, GSV Baunatal und die SG RV Bolanden/RV Hechtsheim. Fünfer-Radball ist die Sportart, wo fünf Mann ein Team bilden und noch drei in Reserve sitzen. Einer bleibt fest im Tor, der Rest verteilt sich auf das Feld. Mit stürmenden Verteidigern und verteidigenden Stürmern. Das Mittelfeldspiel bestreiten alle quasi auf Hin- und Rückweg. Beim RSV Münster ist man in der glücklichen Lage, geballte Routine, jugendlichen Elan und abgezockte Cleverness aufs Parkett zu schicken. In jeder Konstellation und Formation stellen die Münsteraner eine schlagkräftige Truppe – und das macht sie so stark. Dreimal gewinnen, dann wäre alles klar. Die Mannschaft ist wild entschlossen, dieses optimistische Vorhaben am Samstagnachmittag in die Tat umzusetzen. Auch wenn gegenüber der starken Konkurrenz der Respekt schon groß ist. Mit dem Heimvorteil im Rücken soll es dennoch klappen. Ab 13 Uhr werden in der Sporthalle der Hans-Böckler-Schule die Reifen qualmen, die Bälle fliegen und die Tore fallen. Jedes Spiel geht über zwei mal 15 Minuten, sodass spätestens gegen 16.30 Uhr die Entscheidung gefallen sein sollte.

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