Segeln: Sechs-Seen-Regatta auf dem Dreiländersee
Vorwärts-Segler nutzen den Heimvorteil

Gronau -

Gut vorbereitet auf die eigene Regatta erwarteten die Segler der Wassersportabteilung von Vorwärts Gronau die Konkurrenten der umliegenden Vereine zur Sechs-Seen-Regatta auf dem Dreiländersee. 60 Segler waren auf dem Wasser.

Sonntag, 08.07.2012, 17:07 Uhr

Die Läufe der Einhandklassen waren am spannendsten, hier wurden 20 Boote gleichzeitig gestartet.

In der Laserklasse waren es die beiden Gronauer Segler Jens Breer und Olaf Reckers , die sich gegenseitig den Sieg streitig machten. In den ersten beiden Läufen sah es so aus, als wollte Reckers den Gesamtsieg mit zwei ersten Plätzen für sich entscheiden, bis Breer im dritten Lauf bei weniger Wind und dafür stärkeren Winddrehern gewann. Danach war wieder alles offen. Den nächsten Lauf gewann Breer, dann verpasste Reckers den Start, sodass Breer mit einem weiteren Laufsieg den Regattasieg sicher hatte. Die weiteren Gronauer Platzierungen: 4. Gerome Schlüter, 8. Frank Steiner, 9. Fabiene Schlüter, 10. Astrid Elpers, 11. Janis Bakenecker, 14. Frederieke Bakenecker.

In der offenen Einhand starteten auch Franzis Piepenpott, Tobias Bojert und Stefan Schwarzer auf ihren Europes. Bojert und Schwarzer verpassten beide den ersten Lauf. Aber Schwarzer holte gegenüber der Ibbenbürenerin Jessica Pitzer auf. Am zweiten Regattatag siegte er noch in beiden Läufen, sodass er punktgleich, aber mit einem Sieg mehr als Pitzer Gesamtplatz eins erreichte. Piepenpott wurde mit zwei Punkten Vorsprung vor Bojert Vierte.

Die offene Zweihand wurde von den auswärtigen Zugvögeln und 470ern dominiert. Julia Hüntemann und Frederik Tasche auf einem 420er schafften es in zwei Läufen, den 470er zu schlagen, es reichte aber nicht ganz für den Sprung auf das Treppchen. Sechste wurden Daniel Lorenz / Mario Tomm (420er), Zehnte Gerd Hüntemann / Arthur Fedder (Centaur).

Die Opti B-Klasse war mit 14 Kindern gut besetzt. Isabel Siemen konnte am ersten Tag nicht starten und wurde nach einem vierten und fünften Rang noch Neunte. Umso besser setzte sich Pia Wienandts ins Licht. Nachdem sie im ersten Lauf den Sieg knapp verpasst hatte, segelte sie der Konkurrenz in allen anderen Läufen auf und davon und gewann mit großem Abstand. Opti A war mit vier Booten spärlich besetzt. Sebastian Tomm verwies die Konkurrenz in allen Läufen auf die Plätze.

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