Wenig Zeit für Teambuilding beim USC
Volleyball: Dörendahl und Petrausch zum Nationalmannschafts-Lehrgang

Münster -

Der erste 14-wöchige Trainingsblock, der vor allen Dingen aus Kraft- und Ausdauertraining bestand, liegt fast hinter den Spielerinnen des USC Münster. Nach einer vierwöchigen Pause soll es ab Mitte August mit der zweiten Trainingsphase beim Frauen-Volleyball-Bundesligisten weitergehen. Dort rückt das Techniktraining mehr als bisher in den Fokus des Trainers Axel Büring. In der anschließenden dritten und letzten Trainingseinheit ab Anfang Oktober geht es dann um das Feintuning, also um die Abstimmung zwischen den Spielerinnen. Erst dann wird der USC-Kader komplett die Übungseinheiten absolvieren können.

Mittwoch, 11.07.2012, 18:07 Uhr

Wenig Zeit für Teambuilding beim USC : Volleyball: Dörendahl und Petrausch zum Nationalmannschafts-Lehrgang
Wird dem USC Münster phasenweise in der Vorbereitung fehlen: Die niederländische Nationalspielerin Lonneke Sloetjes Foto: Jürgen Peperhowe

Büring wird während der kommenden zwei Trainingsperioden nur selten mit allen Spielerinnen seines Kaders trainieren können, momentan stehen zehn Spielerinnen unter Vertrag beim Bundesliga-Dritten der Vorsaison. Linda Dörendahl und Sarah Petrausch sind zum Beispiel im August auf einem dreiwöchigen Lehrgang mit der deutschen Nationalmannschaft unterwegs. Die beiden Niederländerinnen Lonneke Sloetjes und Neuzugang Laura Dijkema spielen mit ihrem Nationalteam im September noch die Qualifikation für die Europameisterschaft , die 2013 in Deutschland stattfinden wird. Außerdem könnte Hana Cutura – wie üblich – kurzfristig für das kroatische Nationalteam angefordert werden. Sicher ist, dass sowohl die deutschen als auch die niederländischen Nationalspielerinnen vom 25. bis 30. September die Qualifikation für den Grand Prix 2013 spielen. Erst ab Oktober – und damit nur drei Wochen vor Saisonstart – wird Büring also die komplette Mannschaft zur Verfügung stehen. „Der Nachteil, wenn man viele Nationalspielerinnen im Team hat, besteht darin, dass sie im Sommer nicht verfügbar sind. Der Vorteil liegt darin, viele Spielerinnen von guter Qualität zu haben, das wird sich in der Saison bezahlt machen“, so Coach Büring. Die Wochen im Oktober vor dem ersten Punktspiel in Berlin gegen den Köpenicker SC (20. Oktober) werden somit besonders intensiv für den „überholten“ USC werden.

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