Hessel-Cup in Sassenberg
Wer deckt die Karten auf?

Sassenberg -

So gut besetzt wie diesmal war der Hessel-Cup der Handballerinen noch nie. Dem gastgebenden VfL Sassenberg ist es gelungen, mit den Teams aus Everswinkel, Oerlinghausen, Kinderhaus, Wettringen und der HSE Hamm immerhin fünf Oberligisten anzulocken.

Mittwoch, 15.08.2012, 09:08 Uhr

Hessel-Cup in Sassenberg : Wer deckt die Karten auf?
Am Samstag um 19 Uhr steigt beim Hessel-Cup das Derby zwischen dem VfL Sassenberg (am Ball Simona Eirund) und der Warendorfer SU. Foto: Penno

Komplettiert wird das Feld mit dem Landesliga-Trio aus Sassenberg , Warendorf und Harsewinkel .

Am Modus der beliebten Veranstaltung hat sich nichts geändert. Gruppe 1 trägt ihre Spiele am Freitag ab 18 Uhr aus, Gruppe 2 am Samstag ab 15 Uhr. Diese Begegnungen gehen über einmal 30 Minuten. Am Sonntag folgen ab 11 Uhr die vier Platzierungsspiele über die volle Distanz.

Im doppelten Einsatz ist am Wochenende Carina Westermann , und zwar als Damenwartin und Spielerin des VfL. „Wir freuen uns natürlich darüber, dass ein so starkes Feld bei uns an den Start geht“, erklärte die Mitorganisatorin. Sportlich nehme der gastgebende Landesligist – wie immer – die Rolle des krassen Außenseiters ein. „Wir wollen uns in der Vorrunde gegen die Oberligisten Hamm und Wettringen so gut wie möglich verkaufen und das Spiel gegen die Warendorfer SU gewinnen“, wünscht sich Westermann.

Während der VfL fast in Bestbesetzung aufläuft, reist die WSU nur mit einer Rumpftruppe an. „Der Termin ist für uns sehr unglücklich“, klagte Trainer Olav Schomakers , der nach zweiwöchiger Pause gestern wieder das Training aufnahm und auf etliche Urlauberinnen verzichten muss. „Alles andere als der letzte Gruppenplatz wäre schon eine positive Überraschung“, so Schomakers.

Auch Oberligist SC DJK Everswinkel, der am Freitag das Turnier mit dem Spiel gegen Harsewinkel eröffnet, reist mit einem dünnen Kader an. Er bekommt es zudem mit den Ligarivalen aus Oerlinghausen (gewann den Hessel-Cup im Vorjahr) und Kinderhaus zu tun, die beide in die Oberliga aufgestiegen sind. „Ich bin mal gespannt, ob hier irgendjemand seine Karten aufdecken wird“, meinte Everswinkels Trainer Helmut Martin.

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