Siegerts Sonderrolle
Ex-Osnabrücker beschimpft, ausgelacht und am Ende glücklich

Osnabrück -

„Wenn Fans wüssten, dass sie mit ihren Rufen Spieler erst einmal richtig motivieren, dann würden sie es nicht tun.“ Benjamin Siegert spielte auf die Stimmung im Stadion an. Er, der Ex-Osnabrücker, der immerhin 70 Partien (6 Tore) für den VfL zwischen 2009 uns 2011 bestritt, hatte schon beim Warmmachen einiges zu hören bekommen. „Von mir aus können die Zuschauer immer ´Siegert du Arschloch´schreien. Mich motiviert das nur“, befand er nach dem Spiel.

Sonntag, 16.09.2012, 21:09 Uhr

Siegerts Sonderrolle : Ex-Osnabrücker beschimpft, ausgelacht und am Ende glücklich
Chance vertan: Benjamin Siegert (rechts) läuft vor Torwart Nils Zumbeel über 70, 80 Meter, schießt aber nicht ins leere Tor. Foto: pp

Dabei hatte der launische Rechtsfuß das Zeug zum tragischen Helden, als er in der Nachspielzeit nach einem Solo über fast das ganze Feld nichts ins leere Tor traf. „Klar, wenn danach das 1:1 fällt, verfolgt mich so ein Fehlschuss bis an mein Karriereende“, konnte Siegert nach dieser Lachnummer aber wieder grinsen. Und: „Dima macht es richtig.“ Denn wenige Sekunden später traf Dimitrij Nazarov in einer vergleichbaren Szene zum 2:0. Der 22-Jährige nahm einen weiten Abwurf von Tormann Daniel Masuch auf und traf aus 40 Metern ins leere Tor – Osnabrücks Torwart Nils Zumbeel hatte im verzweifelten Unterfangen, den Ausgleich zu erzielen, den Weg in den Preußenstrafraum gesucht – und fehlte hinten.

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