Autocross-Wochenende beim MSC Herbern
Rennleiter ziehen die Notbremse

Herbern -

Am Samstag hatten Organisatoren, Fahrer und Zuschauer Glück mit dem Wetter gehabt, am zweiten Tag nicht mehr. Am späten Nachmittag öffneten sich die Himmelsschleusen – die Meisterschafts-Endläufe fielen dem dann einsetzenden Dauerregen zum Opfer.

Montag, 19.08.2013, 19:08 Uhr

„Das hatte mit richtigem Autocross nicht mehr viel zu tun.“ Karsten Wesp , Vorsitzender des MSC Herbern , erntete keinen Widerspruch, als er unmittelbar vor der Siegerehrung im Festzelt von Herbern-Arup auf das vorzeitige Ende des 30. MSC-Autocross-Wochenendes zu sprechen kam. Ausgerechnet das Jubiläumsevent des Motorsportclubs war am späten Sonntagnachmittag im Schlamm und Dauerregen versunken. Vor allem die Spezialcrosser rutschten und schlitterten in den Kurven, dass es den Motorsportfreunden unter ihren Regenschirmen in der Seele wehtat.

So zogen die Organisatoren schließlich die Notbremse . Die Meisterschafts-Endläufe fielen dem nicht enden wollenden Hundewetter zum Opfer. Sieger und Platzierte wurden nach den Ergebnissen in den jeweiligen drei Vorläufen ermittelt.

Vielleicht zu Lasten von Kevin Klein – der Lokalmatador vom MSC Herbern hatte die ersten sechs Meisterschaftsläufe der Klasse zwei (Serientourenwegen bis 1800 Kubikzentimeter) allesamt gewonnen und wurde am Sonntag ausgerechnet auf der heimischen Bahn Zweiter. Nach dem dritten Lauf lag er zwei Punkte hinter Björn Möller vom ACC Oldenburg zurück – dann kam der Wolkenbruch, und das war‘s.

Klein war enttäuscht, sah aber immer noch das Positive: Sein ärgster Konkurrent in der Gesamtwertung, Heinz-Günther Lange vom MCC Rhede, landete nach dem letzten Vorlauf auf Platz fünf und büßte wertvolle Meisterschaftspunkte ein. „Beim nächsten Rennen möchte ich die Meisterschaft schon entscheiden“, sagte Klein nach dem Rennabbruch am Sonntagabend.

Bereits am Samstag hatte sich der MSC-Fahrer beim Großen Preis von Herbern nach Problemen beim Start mit Platz zwei zufriedengeben müssen (WN berichteten).

Karsten Wesp, der in der Klasse der Spezialcrosser bis 1150 Kubikzentimeter im Verlauf der bisherigen Saison eine Menge Probleme mit seinem Fahrzeug hatte, kam am Sonntag ohne technische Ausfälle ins Ziel und landete am Ende auf Platz fünf, unmittelbar vor seinem Vereinskollegen Sören Lenz.

In der Klasse fünf der Supertourenwagen sammelte Marco Westhues am Sonntag in den drei Meisterschafts-Vorläufen 18 Punkte – das war ein Zähler zu wenig, am Ende verpasste der Herberner den Sprung aufs Siegertreppchen der besten drei Fahrer.

 

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