Sechs-Seen-Regatta und Wettkämpfe in Berlin und Schwerin
Petermännchen in der Tasche

Gronau -

Einige Unentwegte gibt es immer, die auch bei unwirtlichem Wetter noch auf das Wasser gehen - bei der Sechs-Seen-Regatta zum Beispiel.

Dienstag, 05.11.2013, 19:11 Uhr

Der eigentliche Jahresabschluss war für die Vorwärts-Segler die 6-Seen-Regatta. Fast traditionell findet die letzte Serie auf dem Dreiländersee statt. Die Beteiligung war gewohnt gut, insgesamt 72 Segler kämpften um die Platzierungen und Pokale.

Die Dominanz der WSVG-Segler in der Laserklasse war erdrückend, die ersten sechs Plätze gingen an die Hausherren. Allen voran Jens Breer (Wertung: 1,1,1,1), der sich auf eigenem Revier höchstens Vereinskamerad Olaf Reckers geschlagen geben muss, der dieses Mal aber nicht teilnahm. In den anderen Klassen ist die Verteilung der Podestplätze gleichmäßiger. Stefan Schwarzer in der Europe ist auch ein Kandidat für die oberste Stufe des Treppchens, konnte aber nur an einem Tag teilnehmen, deshalb reichte es in der Gesamtwertung zu Platz 4.

Die Ergebnisse der Gronauer Segler, Opti B: 3. Isabelle Siemen, 5. Eric Krumtünger, 10. Sebastian Wolf , 11. Adrian Limke, 14. Andre Krumtünger, 17. Simon Berkemeier, 20. Carlos Simon, 20. Simon Graf

Europe: 4. Stefan Schwarzer

Offene Einhand: 1. Jens Breer, 2. Adrie Berguis, 3. Astrid Elpers, 4. Marie Knittel, 5. Sebastian Tomm, 6. Christian Lorenz, 9. Arthur Fedder, 10. Bastian van Leeuwen

420er: 4. Hüntemann/Röller, 5. Lorenz/Rittner

Offene Zweihand: 7. Hüntemann/Tomm, 8. Wolf/Baumeister, 9. Menzel /Wolf

Die Brüder Tasche nahmen derweil noch an zwei Ranglistenregatten in Ostdeutschland teil, der Schweriner Petermännchen-Regatta und der Berliner Meisterschaft . Beide waren 115- Punkte-Regatten, sodass sie für die Ranglistenposition der Brüder noch sehr interessant waren. In Schwerin konnten sie sich erfolgreich gegen 23 weitere Teams durchsetzen und damit ihren ersten Regattasieg des Jahres verbuchen.

Sie gewannen den ersten Lauf mit großem Vorsprung, machten es im zweiten Lauf des Tages dennoch spannend. Nach einem taktisch konservativen Start zur Minimierung des Risikos konnten Lennart und Frederik gut die Kontrolle über einen Großteil des Feldes übernehmen und platzierten sich zum Ende der ersten Kreuz auf dem vierten Platz. Es folgten noch zwei weitere Schläge, auf denen die Brüder durch gutes Ausnutzen der Windstreifen jeweils einen Platz gutmachen konnten, sodass sie auf dem zweiten Platz ins Ziel einliefen. Nach Flaute am zweiten Tag gewannen sie die Regatta mit drei Punkten Vorsprung.

Bei der Berliner Meisterschaft konnten die Brüder Tasche ihre gute Leistung nicht wiederholen. Nachdem die Boote vom Nachtfrost befreit waren, gelang es den Gronauern nicht, bei leichten bis mittleren Winden den besten Weg über den Regattakurs auf dem verwinkelten Wannsee zu finden. Bei fünf Wettfahrten kamen sie nicht über einen sechsten Gesamtplatz bei 14 Startern hinaus. Vor allem die Raumschotkurse bereiteten ihnen Schwierigkeiten, auf denen es die teilweise leichteren Konkurrenten schafften, das Boot zum Gleiten zu bekommen. Auf der Kreuz gutgemachte Plätze gingen hier jeweils wieder verloren.

Die letzte Chance dieses Jahres, sich einen Platz auf dem Podest zu erkämpfen, bietet sich den Brüdern am 30. November bei den Hamburger „letzten Helden“.

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