Badminton-Bundesliga
Zufriedenheit und ein wenig Ärger

Lüdinghausen -

Nach dem 3:3 gegen Tabellenführer Mülheim überwiegt bei Michael Schnaase, Teammanager von Union Lüdinghausen, die Zufriedenheit. Obwohl mit ein bisschen weniger Pech auch ein Sieg möglich gewesen wäre.

Donnerstag, 07.11.2013, 09:11 Uhr

Karin Schnaase (l.) und Selena Piek holten mit ihrem Zwei-Satz-Sieg im Damendoppel den ersten Punkt gegen Mülheim.
Karin Schnaase (l.) und Selena Piek holten mit ihrem Zwei-Satz-Sieg im Damendoppel den ersten Punkt gegen Mülheim. Foto: chrb

„Sehr zufrieden“ zeigte sich Teammanager Michael Schnaase nach dem 3:3 von Badminton-Bundesligist Union Lüdinghausen am Dienstagabend gegen Spitzenreiter BV Mülheim . „Gut, dass wir unseren Heimnimbus gehalten haben“, sagte Schnaase, dessen Mannschaft seit mehr als zwei Jahren keine Niederlage in der Antoniushalle mehr hinnehmen musste. Für den Teammanager ebenso wichtig: Die Lüdinghauser waren am Dienstag die ersten, die den bis dahin verlustpunktfreien Mülheimern am sechsten Spieltag wenigstens ein Unentschieden hatten abringen können.

Dies war auch das Ziel der Gastgeber gewesen. Im Nachhinein ärgerte sich Michael Schnaase jedoch auch ein wenig darüber, dass sich André Kurniawan Tedjono im ersten Herreneinzel eine Zerrung zugezogen hatte: „Wenn er sich nicht verletzt hätte, hätte er die Partie gegen Dmytro Zavadsky wahrscheinlich gewonnen.“

Und dann hätten die Lüdinghauser auch die Gesamtpartie mit 4:2 für sich entschieden, denn neben Yuhan Tan, der wie erwartet im zweiten Herreneinzel gegen Alexander Roovers siegte, konnte Karin Schnaase gleich zwei Mal punkten – zunächst an der Seite von Selena Piek im Damendoppel gegen Johanna Goliszewski und Judith Meulendijks, dann im Einzel gegen Meulendijks, die die Lüdinghauserin mit 21:16, 19:21, 21:13 niederrang.

„Es waren vor allem die Damen“, brachte Michael Schnaase den Anteil seiner Tochter und Selena Pieks am Gesamterfolg gegen den BV auf den Punkt. Dass seine Tochter im Einzel die gegnerische Niederländerin erstmals besiegen konnte, freute den Teammanager besonders: „Meulendijks hat in der vergangenen Saison kein Bundesligaspiel verloren.“

Chancenlos gegen Mülheim waren dagegen das Lüdinghauser Herrendoppel und das Mixed, die mit Zurwonne/Kurniawan Tedjono und Zurwonne/Piek an den Start gegangen waren. „Da merkt man, wie wichtig­ ­Ruud Bosch ist“, kommentierte Michael Schnaase. „Josche spielt kein Mixed, und André spielt keine Doppel.“

Auch mit Blick auf die anderen Partien am Dienstagabend war der Lüdinghauser Teammanager ausgesprochen zufrieden. So büßte der Deutsche Meister EBT Berlin beim TSV Trittau unerwartet einen Punkt ein und bleibt mit nur einem Zähler mehr als Union auf Platz vier der Tabelle.

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