Badminton: Lüdinghausen in der vorletzten Runde
Heißes Bundesliga-Finale

Lüdinghausen -

Die Abstiegsfragen sind geklärt, aber der Kampf um die Play-Off-Plätze ist hochspannend. In der vorletzten Runde gegen Rosenheim muss Union Lüdinghausen gewinnen. Für das Team ist von Rang eins bis vier noch alles möglich.

Freitag, 04.04.2014, 21:24 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 03.04.2014, 13:30 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Freitag, 04.04.2014, 21:24 Uhr
Der Niederländer Ruud Bosch steht mit seinen Union-Kollegen am Sonntag unter Druck. Mit zwei Siegen könnten die Lüdinghauser sogar noch Erster werden.
Der Niederländer Ruud Bosch steht mit seinen Union-Kollegen am Sonntag unter Druck. Mit zwei Siegen könnten die Lüdinghauser sogar noch Erster werden. Foto: rau

Klarheit unten, große Spannung oben: Das ist die Situation in der Badminton-Bundesliga vor den beiden letzten Spieltagen an diesem Sonntag und am kommenden Dienstag. Dabei haben das Tabellenende und die Tabellenspitze durchaus etwas miteinander zu tun. Denn eigentlich müsste der PTSV Rosenheim , der als Tabellenneunter auf einem Abstiegsplatz steht, am Sonntag in Lüdinghausen alles geben, um noch den rettenden achten Platz zu erreichen. Doch jetzt steht fest, dass die Bayern als Neunter gerettet sind.

Der Grund: Aus der Zweiten Bundesliga Nord will oder kann kein Team aufsteigen. Meister TV Refrath 2 darf nicht hoch, weil die Erstvertretung schon in der Ersten Liga spielt. Der zweitplatzierte BV RW Wesel hat aus finanziellen Gründen bereits verzichtet, sodass der Deutsche Badminton-Verband festgelegt hat, dass auch der Neunte der ersten Liga in der Klasse bliebt. Von diesem Rang kann der Tabellenletzte Fun-Ball Dortelweil die Rosenheimer nicht mehr vertreiben.

Insofern steht am Sonntag (14 Uhr, Antonius-Halle) nur Union im Spiel gegen Rosenheim noch unter Druck. „Wir müssen zwingend gewinnen, um oben dranzubleiben“, weiß Teammanager Michael Schnaase . Die Tabellensituation ist heiß. Der Erste nach der Normalrunde kommt als Gastgeber automatisch ins Endspiel um die Deutsche Meisterschaft, der Zweite trifft im Halbfinale daheim auf den Dritten. Der Vierte dagegen geht leer aus. Zwei Spieltage vor Ende der Vorrunde rangieren die Lüdinghauser auf Platz zwei, doch noch ist für Union von Rang eins bis vier alles möglich.

Die Steverstädter müssen nach dem Heimspiel gegen Rosenheim im Saisonfinale am kommenden Dienstag zum Tabellenersten BV Mülheim. Der tritt wiederum am Sonntag beim Tabellendritten BC Beuel an. Auf diese Partie schielen die Lüdinghauser: Sollte Mülheim gewinnen und gleichzeitig Union gegen Rosenheim siegreich sein, ist den Unionisten ein Play-Off-Platz nicht mehr zu nehmen. Verliert aber Mülheim in Beuel, hat Union die Beueler noch nicht abgehängt, kann aber mit einem Sieg am Dienstag in Mülheim noch Erster werden. „Ich weiß wirklich nicht, was ich mir wünschen soll“, meint Schnaase. Profitieren könnte letztlich noch der BC Bischmisheim, der derzeit zwar nur Vierter ist, aber mit EBT Berlin und dem TV Refrath noch zwei machbare Aufgaben vor sich hat.

Auf jeden Fall rüsten die Lüdinghauser für den Showdown in der Bundesliga auf. Für beide Partien stehen voraussichtlich alle Spieler zur Verfügung. Außerdem ist erstmals der Einsatz eines Fanbusses zum finalen Spiel in Mülheim am Dienstag geplant. Anmeldungen nimmt ab sofort Familie Schnaase unter ✆ 0 25 91 / 2 12 11 entgegen.

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