44. Frühjahrs-Ruderregatta auf dem Aasee
Erste Standortbestimmung

Münster -

Dass die bei den Clubs beliebte Frühjahrsregatta bisweilen herbstliche Bedingungen bietet, wissen die Sportler, die nach Münster kommen. Und störten sich auch bei der 44. Aasee-Ruderregatta nicht weiter am Nass von oben, das Auswirkungen alleine auf die Resonanz am Ufer hatte.

Montag, 28.04.2014, 15:04 Uhr

Der B-Junioren-Achter des ARC überzeugte bei der Regatta auf dem Aasee. Die Crew nutzte das Heimspiel, um Wettkampfpraxis zu sammeln.
Der B-Junioren-Achter des ARC überzeugte bei der Regatta auf dem Aasee. Die Crew nutzte das Heimspiel, um Wettkampfpraxis zu sammeln. Foto: Peter Leßmann

„Die Bedingungen sind und bleiben gut, weil sie für alle gleich sind“, warb mit Clemens Keller der Vorsitzende des Regattavereins einmal mehr für diesen Platz mitten in der Stadt. Mit dem sportlichen Alleinstellungsmerkmal, so früh in der Saison auch Wettbewerbe über 1500 und 2000 Meter anbieten zu können, sticht der Aasee-Vergleich heraus.

Und die große Mühe, die sich 170 Helferinnen und Helfer an zwei Tagen machen, begründet ebenfalls den guten Ruf des Treffens. Die den Regattaverein tragenden Vereine RV Münster und ARC zu Münster , in diversen Wettbewerben ansonsten gerne Konkurrenten, sorgen für reibungslose Abläufe am und auf dem See, stellen Unterkünfte in Turnhallen oder einem Institut der Polizei zur Verfügung.

Regattaleiter Nils Warnke wertete zufrieden, „dass sehr viele Clubs direkt aus dem Trainingslager nach Münster gekommen sind“ und vor den großen Herausforderungen der Saison die neuen Konstellationen in den Besetzungen ausprobierten. Training ersetzt den Wettkampf eben nicht wirklich. Die Aasee-Rennen sind willkommen als verwertbare Hinweise für Trainer und Aktive. Lars Heinicke etwa, der ARC-Trainer, sammelte seine Recken in diesem Jahr erstmals am Hiltruper Bootshaus zum Einrudern, weil er daheim das gesamte Material zur Verfügung hat mit der Zeit von alten Booten auf neue wechseln ließ. Das motiviert.

Udo Weiss (Öffentlichkeitsarbeit ARC) beleuchtete ein Ziel des Clubs, das gleich personellen Niederschlag fand. „Wir bauen den Junioren-B-Bereich stark aus und Paul König hat hier auf Anhieb überzeugt.“ Im Einer siegte das Talent, im Vierer landete er mit den Teamkollegen auf Rang drei. 34 Starts verbuchte der ARC insgesamt an zwei Tagen, acht Boote siegten. Darunter die Routiniers des Master-Achters in der Renngemeinschaft mit Osnabrück, darunter auch der Bundesliga-Achter über die ungewohnte, weil längere Distanz. Am 23. August preschen diese Asse auf dem Aasee gegen ihre Ligakonkurrenz los.

Für den RVM von 1882 zog Dagmar Westrich-Klem im Sinne der Trainer Marc Roßmeier und Thorsten Kortmann ein Fazit. „Henri Schwinde war als Neuling im Junioren-B-Bereich dreimal im Einer erfolgreich. So ein Einstand ist wichtig für die ganze Saison.“ Der Club bescheinigt auch dem Junioren-B-Achter, der mit Athleten aus Minden und Hamm kooperiert, Potenzial und Chancen bei den deutschen Meisterschaften.

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