Badminton: Interview mit Lüdinghausens Karin Schnaase
Nur einige Tage Pause

Lüdinghausen -

Im russischen Kazan gewann Karin Schnaase vom Badminton-Bundesligisten Union Lüdinghausen zum ersten Mal in ihrer Karriere Bronze bei der Individual-Europameisterschaft. Sie verletzte sich allerdings im Viertelfinale am Fuß – dabei stehen das Endspiel um die Deutsche Meisterschaft mit Union (11. Mai) und die Team-WM der Damen in Indien (ab dem 18. Mai) auf dem Programm.

Dienstag, 29.04.2014, 08:04 Uhr

Was macht Ihre Fußverletzung?

Schnaase : Ich habe mir eine Sehne, die vom dicken Zeh den Fuß entlangläuft, gezerrt. Sie ist ein bisschen gereizt, deshalb die Schwellung. Es ist aber nichts Schlimmes und vor allem nichts an den Bändern. Ich lasse es in den nächsten Tagen ruhig angehen und steige gegen Ende der Woche wieder ins Training ein.

Dann wird es aber auch Zeit, um sich auf das DM-Finale vorzubereiten . . .

Schnaase: Ja, es sind dann aber noch einige Tage Vorbereitung. Und am Mittwoch nach dem Finale fliege ich schon nach Indien zur WM. Es wird also nicht langweilig.

Das Halbfinale gegen die Top-Favoritin und spätere Europameisterin Carolina Marin aus Spanien haben Sie in zwei Sätzen verloren. Wie war das Match?

Schnaase: Es waren gute Ballwechsel, was man auch an der relativ langen Spielzeit von 40 Minuten sieht. Sie war zum Abschluss der Ballwechsel klar besser und am Ende die verdiente Gewinnerin. Auch wenn ich topfit gewesen wäre, wäre es sehr, sehr hart geworden. So richtig gefreut über die Bronzemedaille habe ich mich dann aber erst am Tag danach bei der Siegerehrung.

Haben Sie in Russland etwas gespürt von dem Konflikt in der Ukraine?

Schnaase: Nein. Das war erstaunlich, aber wir haben davon gar nichts mitbekommen. Bei der EM war ja auch die Ukraine vertreten. Das Turnier war sehr, sehr gut organisiert, die Russen waren super freundlich. Es war alles richtig gut.

Jetzt richtet sich Ihr Blick nur auf das DM-Finale? Oder auch schon auf die WM in Indien?

Schnaase: Natürlich fokussiere ich mich voll auf das Endspiel, aber auch schon auf Indien. Jetzt werde ich mich aber erstmal erholen. Die Woche in Russland und der Rückflug in der Nacht von Sonntag auf Montag waren sehr anstrengend.

Anzeige
http://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/2416208?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F28152%2F2593494%2F2593524%2F
Piratenschiff im „Abi Südpark” abgebrannt
Nächtlicher Feuerwehreinsatz: Piratenschiff im „Abi Südpark” abgebrannt
Nachrichten-Ticker