Tennis: Drei Teams auf Verbandsebene
Westfalia schreibt Geschichte

Westerkappeln -

Erstmalig in der Vereinsgeschichte hatte die Tennisabteilung von Westfalia Westerkappeln gehen drei Teams auf Verbandsebene sowie in der Regionalliga mit der 1. Damenmannschaft an den Start. Aufgrund der milden Witterung im Frühjahr 2014 konnte Platzwart Dieter Reckmann bereits zum 1. April die Plätze bespielbar melden. Seitdem bereiten sich fast alle auf die Sommersaison vor.

Freitag, 02.05.2014, 18:05 Uhr

Auf Verbandsebene spielen wieder die Damen 50. In der Sommersaison 2013 erreichte das Team den zweiten Platz. Damals musste man sich nur Rot-Weiß Bönen beugen und verpasste damit knapp den Aufstieg. Auch diesmal sind die Chancen auf einen vorderen Platz für das Team nicht schlecht. Mannschaftsführerin Elisabeth Sprehe kann auf das Team vom Vorjahr zurückgreifen. Wichtig ist, dass die Nummer 1, Anette Hindersmann , nach überstandener Handverletzung fit ist und zum ersten Spiel heute gegen Gruppenneuling Eintracht Erle dabei ist.

Auch die übrigen Spielerinnen haben in den zurückliegenden Wochen auf der heimischen Anlage intensiv trainiert. Seniorin Adelheid Timmermann zeigte sich in ausgezeichneter Form und glaubt, wenn alle Spielerinnen fit bleiben an einen Spitzenplatz in der Verbandsliga.

Erstmalig in der Verbandsliga spielt die Herren 40 Mannschaft. In der Sommersaison 2013 hatte sie sich als Tabellenzweiter in der Münsterlandliga für den Aufstieg qualifiziert.

Mannschaftsführer Erik Fiedler ist es nicht nur gelungen das Team zusammenzuhalten, sondern er hat mit Tobias Schmidt einen weiteren starken Akteur holen können. Für die drei Spitzenspieler Dirk Nubbemeyer, Thomas Meinert und Christian Schulte, die in der Vorsaison ungeschlagen blieben, wird es nun bedeutend schwerer. Bei den Gegnern stehen an den Spitzenpositionen ausschließlich deutsche Ranglistenspieler als Kontrahenten auf dem Platz. So wird als Gegner am Samstag der TC Geithe an Position 1 mit dem Vierten der deutschen Rangliste der Herren 50, Bernd Richardt, antreten, der derzeit noch in Florida für das deutsche Seniorenteam unterwegs ist.

Auch mit den übrigen Gegnern, insgesamt gibt es sieben Matches, wird es erhebliche sportliche Herausforderungen geben. Unglücklicherweise hat die Auslosung ergeben, dass Westfalia zu Beginn drei Auswärtsspiele hat. Davon will sich das Team, dass mit Franz Lobenberg und Helmut Brünen im unteren Bereich fast sichere Punktesammler hat, nicht hindern lassen, eine starke Rolle zu spielen. Weiter zum Team gehören noch Heiner Kortemeyer, Matthias Heithecker und Jens Hollmann.

Als drittes Team, das auf Verbandsligaebene im Einsatz kommt, gehören die Herren 55, die 2013 ebenfalls als Gruppenzweiter den Aufstieg aus der Münsterlandliga schafften.

Das Team um Mannschaftsführer und Spitzenspieler Vitomir Rogoznica hat sich einiges für die neue Saison vorgenommen. Mit Thomas Rademacher hat man sich nochmals erheblich verstärken können. In der Woche vor Ostern weilte das komplette Team im Trainingslager in Kroatien, um sich optimal auf die sportliche Herausforderung vorzubereiten.

Nach zwei Aufstiegen nacheinander betritt das Team mit der Verbandsliga Neuland, denn man hat damit bereits die zweit höchste Klasse in Westfalen erreicht.

Doch Vitomir Rogoznica ist selbstbewusst und sich sicher, dass für die Mannschaft, zu der noch Reiner Nietiedt, Norbert Kleinlein, Reinhard Borowski, Wilfried Unland und Wolfgang Reiser gehören, auch in der Sommersaison 2014 alles möglich ist und kann bereits in den ersten beiden Spielen gegen den bisherigen Verbandsligisten Attendorn sowie anschließend Westfalenligaabsteiger Dülmen zeigen, ob der Mannschaftszug weiter nach oben fährt.

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