Mecklenbeck ist Landesleistungsstützpunkt Tennis
Ein neues Zuhause

Münster -

Nach dem Aus für den Standort Greven ist der Tennisbezirk Münsterland nicht heimatlos geblieben: An der Egelshove nämlich wird jetzt das Schild „Landesleistungsstützpunkt“ des westfälischen Verbandes angeschraubt und dessen Aufgabe und Bedeutung auf der 1997 eingeweihten Anlage von Wacker Mecklenbeck gelebt.

Mittwoch, 14.05.2014, 01:05 Uhr

Partnerschaft besiegelt Bezirksjugendwartin Maria Lückemeier (links) überreicht Wackers Oliver Eggers (Abteilungsleiter Tennis) das Schild, das die Anlage an der Egelshove als Landesleistungsstützpunkt ausweist.
Partnerschaft besiegelt Bezirksjugendwartin Maria Lückemeier (links) überreicht Wackers Oliver Eggers (Abteilungsleiter Tennis) das Schild, das die Anlage an der Egelshove als Landesleistungsstützpunkt ausweist. Foto: Thomas Austermann

Nach dem Aus für den Standort Greven ist der Tennisbezirk Münsterland nicht heimatlos geblieben: An der Egelshove nämlich wird jetzt das Schild „ Landesleistungsstützpunkt “ des westfälischen Verbandes angeschraubt und dessen Aufgabe und Bedeutung auf der 1997 eingeweihten Anlage von Wacker Mecklenbeck gelebt. Für zunächst drei Jahre mietet sich der vier Kreise umfassende Bezirk in Münster ein.

An und in der „Wackarena“ ist damit zwei Interessen gedient. Jan-Bernd Pernhorst (Billerbeck) sieht als Bezirksvorsitzender „den Stützpunkt hier bestens aufgehoben“ und Wacker-Geschäftsführer Ludger Fliß „freie Kapazitäten genutzt“. Wie landauf, landab beklagt auch dieser Club, der zwölf Wettbewerbsmannschaften meldet, rückläufige Mitgliederzahlen und reserviert nun zwei von acht Außenplätzen sowie bei Bedarf die drei Courts in der eigenen Halle für die Bezirkstrainer, die an zwei Tagen pro Woche die derzeit 40 förderungswürdigen Jugendliche aus dem gesamten Münsterland ans Netz holen.

„Es gab andere Alternativen für uns, aber wir wollten im Großraum Münster bleiben und sind hier gleich auf ein großes Interesse seitens des Vereins gestoßen“, so Pernhorst. Fliß und der Tennisabteilung um Oliver Eggers gelang es intern, jene Portion Verzichtsbereitschaft zu wecken, die künftig nötig ist, wenn die jungen Gäste von außerhalb anreisen.

Der Bezirk will auch Vorstandssitzungen in den Wacker-Räumlichkeiten abhalten. Jugendwartin Maria Lückemeier sieht den Standort „als unser neues Herzstück“ an und will gleichwohl zusätzliches Training in Rheine, Billerbeck und Emsdetten anbieten, um eine größere Präsenz zu ermöglichen. Insgesamt wird der Bezirk die Fortbildung der Talente also ausbauen.

Der Tennisbezirk kümmert sich um 198 Vereine mit 35 110 Mitgliedern, davon 25 135 Erwachsene und 9975 Jugendliche. Um deren Beste geht es künftig an der Egelshove. 13 Jahre lang residierte der Stützpunkt in Greven, ehe der Eigner seinen Willen zur Schließung der Anlage erklärte.

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