Tennis: Regionalligadamen verlieren 4:5
Westfalia schnuppert am Sieg

Westerkappeln -

Nur knapp den ersten Sieg in der neuen Regionalligasaison verpassten die Tennisdamen von Westfalia Westerkappeln. Nachdem das Team um Mannschaftsführerin Mareike Nietiedt im Vorjahr – damals sogar zu Hause – gegen den Kölner THC noch 2:7 verlor, schnupperte das TSV-Sextett am vergangenen Sonntag bei der knappen 4:5-Niederlage sogar an einem Sieg.

Montag, 19.05.2014, 16:05 Uhr

Jan Strathmann zeigte auch in Köln gutes Tennis, dennoch musst sie dort ihrer Gegnerin Anna Fischer im Einzel den Vortritt lassen
Jana Strathmann zeigte auch in Köln gutes Tennis, dennoch musst sie dort ihrer Gegnerin Anna Fischer im Einzel den Vortritt lassen Foto: Niklas Tüpker

Erstmals stand die Ukrainerin Olga Ianchuk für die Westfalia auf dem Tennisplatz. Und die knüpfte gleich nahezu nahtlos an die Leistung ihrer Vorgängerin Anastasiya Vasylyeva vom vergangenen Jahr an. Westerkappelns neue Nummer eins, die zum Auftakt gegen Unna noch wegen einer Turnierteilnahme passen musste, zeigte ihr ganzes Können und bezwang Kölns Polin Natalia Kolat in zwei Sätzen (6:4, 6:1), Kolat hatte vor einem Jahr noch Franziska König bezwungen.

Da auch die Beermann-Schwestern ihre Einzel gewannen, sollte es mit einem 3:3 in die entscheidenden Doppel gehen. Besonders hervorzuheben ist hier der Sieg von Celine Beermann gegen die aktuelle Nummer 71 Deutschlands, Jule Salzburg, mit 6:2 und 6:4. Marren Beermann setzte sich mit 7:5 und 6:3 gegen Stefanie Ziegler durch.

Die Niederländerin Mandy van den Eerenbeemt, diesmal an Position zwei, unterlag Lena Lutzeier mit 4:6 und 1:6. Jana Strathmann musste Anna Fischer ebenfalls in zwei Sätzen (0:6, 4:6) beugen und Alessa Gravemann, die Mareike Nietiedt vertrat, verlor ihr Match an der Sechs gegen Dominique Rothländer mit 2:6 und 4:6.

Im konnten leider nur noch Olga Ianchuk und Mandy von den Eerenbeemt erfolgreich sein. Das ukrainisch-niederländische Duo gab Jule Salzburgund Stefanie Ziegler mit 6:4 und 7:5 das Nachsehen. Doch sowohl Celine Beermann/Jana Strathmann (2:6, 3:6 gegen Kolat/Rothländer) als auch Mareen Beermann/Alessa Gravemann (3:6, 4:6 gegen Lutzeier/Fischer( zogen in den anderen Partien den Kürzeren, so dass sich die Kölnerinnen mit einem 5:4 knapp den Gesamterfolg sicherten.

Aber mit der am Sonntag in Köln gezeigten Leistung darf das Westfalia-Team erhobenen Hauptes auf den kommenden Sonntag blicken, wenn der THC Bochum nach Westerkappeln kommt. Die Bochumerinnen feierten beim 5:4 gegen Lintorf aber auch schon ihren zweiten Saisonsieg.

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