Maik Domscheit vom AMSC Lüdinghausen
Rolle als Zuschauer ist hart

Lüdinghausen -

In diesem Jahr fährt Maik Domscheit nicht selbst beim Grasbahnrennen auf dem Westfalenring. Nur zugucken – das wird hart, weiß der Lüdinghauser jetzt schon.

Donnerstag, 29.05.2014, 06:05 Uhr

Maik Domscheit
Maik Domscheit Foto: mib

In dieser Saison machen Maik Domscheit und Kristoffer Loch , Gespannfahrer des AMSC Lüdinghausen , eine Pause vom Rennsport. Zum ersten Mal seit Jahren ist der 29-jährige Lüdinghauser Domscheit damit am heutigen Donnerstag nur Zuschauer beim Grasbahnrennen .

Warum fahren Sie in diesem Jahr gar keine Rennen?

Domscheit: Ich baue zu Hause um, und da fehlt einfach die Zeit und auch das Geld. Außerdem ist Lochi ( Kristoffer Loch, die Redaktion ) in diesem Jahr beruflich oft im Ausland unterwegs. Weil das alles zusammenkommt, wird es schwierig zu fahren. Zeittechnisch hätten wir für Lüdinghausen wohl eine Maschine startklar bekommen können. Aber nur ein Rennen zu fahren, macht auch keinen Sinn.

Befürchten Sie, dass es hart für Sie wird, am Renntag auf dem Westfalenring nur zuschauen zu dürfen?

Domscheit: Ja, auf jeden Fall. Es war schon in den letzten Tagen hart. Immer, wenn wir da waren, haben wir gedacht: ,Hm, die Bahn ist gar nicht schlecht, wir hätten wohl Lust zu fahren . . .’ Aber es ist ja beim AMSC nicht so, dass man nichts zu tun hat. Es gibt beim Rennen schon genügend Aufgaben für uns.

Wer gewinnt bei den Seitenwagen?

Domscheit: Heißer Anwärter ist natürlich wieder Matthijssen. Aber es gibt auch einige heiße Jungspunde wie den Engländer Goodwin, der gerade erst in Holland ein Rennen vor Matthijssen abgeschlossen hat. Auch der Franzose Grenier kann ganz vorne mitfahren. Die Drei werden den Sieg wohl unter sich ausmachen.

Wer gewinnt bei den Internationalen Solisten?

Domscheit: Da kommt man ja um den Tipp Smolinski nicht herum. Er ist im Moment im Speedway ganz stark, hat aber im letzten Jahr auch bewiesen, dass er es in Lüdinghausen kann. Es gilt auf jeden Fall, ihn zu schlagen. Auch Janoschka ist stark, und ich hoffe natürlich auch auf Hülse.

Was kann AMSC-Fahrer Christian Hülshorst reißen?

Domscheit: Ich hoffe, dass er es ins Finale schafft. Er hat in diesem Jahr schon einige gute Rennen gezeigt. Ein Platz in den Top Fünf wäre gut, alles weitere wäre in diesem Fahrerfeld schon sensationell.

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