Tennis: Damen 50 von Westfalia Westerkappeln können nach Sieg über TC Bochum Süd feiern
Aufstieg in Westfalenliga perfekt

Westerkappeln -

Der erste Aufstieg für Westfalia Westerkappeln in der Tennissaison ist perfekt. Die Damen 50 erspielten sich vor heimischer Kulisse einen umkämpften und hochverdienten 5:4-Erfolg gegen den Konkurrenten aus Bochum und sind nach den Regionalligadamen die zweithöchste spielende Mannschaft in Westerkappeln.

Freitag, 20.06.2014, 17:06 Uhr

Es war ein langer Tag. Um 13 Uhr begannen Mannschaftsführerin Elisabeth Sprehe und ihr Team ihr umkämpftestes Punktspiel der Sommersaison. Nach sechs starken Einzeln und drei engen Doppeln stand erst um 21 Uhr der Aufstieg mit einem denkbar knappen 5:4-Erfolg fest.

Das erste Zeichen setzten Adelheid Timmermann und Waltraud Diekmann, die an Position zwei und vier ihre Einzel in zwei Sätzen sicher nach Hause brachten. Ebenso souverän legte Birgit Bäcker nach. Zeitgleich musste Spitzenspielerin Annette Hindersmann nach einem harten Dreisatzmatch den ersten Punkt an die Bochumerinnen hergeben. Auch Christina Plake, musste nach fast dreistündigem Kampf ihren Einzelpunkt an die Bochumerin abgeben.

Somit lag es an Mannschaftsführerin Elisabeth Sprehe, ob die Westerkappelner Damen mit einer 4:2-Führung oder mit einem ausgeglichenen 3:3 in die drei Doppel starten. Gegen die stark aufspielende Gegnerin aus Bochum war kein Mittel zu finden. Somit mussten mindestens zwei Doppel gewonnen werden, um den Aufstieg perfekt zu machen.

Mit einer neuen Doppelkombination gingen die Westfalia-Damen in die entscheidende Runde. Der Mut zahlte sich aus. Während Hindersmann/Diekmann nach einer „Achterbahnfahrt“ mit 6:0/6:7 und 6:10 verloren, setzten sich Bäcker/Plake und Timmermann/Böckelmann überlegen in zwei Sätzen durch.

Offensichtlich waren jedoch die Bochumerinnen so nervös bei ihrer Doppelaufstellung gewesen, dass sie einen Formfehler begangen haben, weswegen der Westfälische Tennisverband das zweite und dritte Doppel mit 6:0, 6:0 werten musste. „Zum Glück haben wir diese Doppel eh klar gewonnen, so dass der Aufstieg keinen faden Beigeschmack hat“, erklärte eine glückliche Elisabeth Sprehe abschließend. Besonders hervorheben möchte Sprehe auch den großen Zusammenhalt des Teams, in dem jede Spielerin ihren Einsatz gefunden hat und somit auch die am vergangen Samstag „nur“ als Reserve anwesenden Teamkolleginnen Annegret Nietiedt, Veronika Wünsche und Renate Freese einen wichtigen Teil zum Aufstieg beigetragen haben.

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