Autocrossrennen in Ledde: Lokalmatador zufrieden
Bis 2 Uhr morgens geschraubt

Tecklenburg-Ledde -

Staubig und Dreckig war die Hitzeschlacht am Wochenende auf dem Danebrockring in Ledde. Lokalmatador Jan Tolksdorf vom ATC Osnabrück war zufrieden über den Rennverlauf.

Montag, 21.07.2014, 18:07 Uhr

Aus der Sicht von Jan Tolksdorf aus Velpe verlief das Rennen am Sonntag sehr gut. Mit seinem Opel Tigra (90 PS) konnte er seine Führung in der NWDAV-Meisterschaft in Ledde ausbauen.
Aus der Sicht von Jan Tolksdorf aus Velpe verlief das Rennen am Sonntag sehr gut. Mit seinem Opel Tigra (90 PS) konnte er seine Führung in der NWDAV-Meisterschaft in Ledde ausbauen. Foto: Heinrich Weßling

Es war eine harte Hitzeschlacht am Samstag und Sonntag auf dem Ledder Danebrockring. Rund 3000 Autocross-Fans verfolgten am Wochenende die Rennen. Veranstalter ATC Osnabrück durfte hoch zufrieden sein. „Das ist eine Bombenveranstaltung, 225 Starter sind in 14 Klassen an den beiden Tagen gestartet. Das war eine große organisatorische Leistung aller 50 Mitarbeiter, die eine Woche lang auf dieses Event hingearbeitet haben“, frohlockte der ATC-Vorsitzende Uwe Hindersmann schon am späten Sonntagnachmittag. Auch wenn es mitunter böse aussah, was sich da auf der Piste abspielte, es ist nichts ernstes passiert. „Wir hatten vielleicht mehr Unfälle alssonst, der Kurs ist ja auch sehr schnell geworden. Aber es gab nur Blechschäden“, vermeldete Hindersmann am Tag nach dem Rennen.

Für den Velper Jan Tolksdorf war es ein erfolgreiches Wochenende. „Ich bin hier zwar ‚nur‘ achter geworden, aber ich habe meine Führung sogar ausgebaut“, freute sich der 20-Jährige Autocross-Enthusiast. Tolksdorf startet in der Klasse 1 (Serientourenwagen bis 1400 ccm) des nordwestdeutschen Autocrossverbandes (NWDAV) mit seinem Opel Tigra. „Es ist sehr gut gelaufen, obwohl ich noch bis Sonntag früh um 2 Uhr am Auto geschraubt habe“, so der Velper. Und er ist unfallfrei aus den Läufen herausgekommen.

Schon mit 14 Jahren hat ihn der Autocross-Virus gepackt. Kein Wunder, schließlich ist fast die ganze Familie im Club dabei. Sein Vater fungiert als Rennleiter, sein Onkel schleppt mit dem Traktor die geschrotteten Fahrzeuge von der Piste. „Seit 2009 fahre ich Rennen“, sagt Jan Tolksdorf. Am Montag stand er schon wieder auf dem „Ring“, diesmal aber nicht, um den Motor seine Autos dröhnen zu lassen, sondern um mitanzupacken, dass alle Spuren des Rennen ordnungsgemäß beseitigt werden. Aber schon in Kürze warten auf ihn die nächsten Rennen. Am kommenden Wochenende geht es nach Sachsenberg ins Sauerland, danach folgt am 17. August das internationale Autocrossrennen in Oldenburg, wo er weitere Punkte in der Meisterschaft des NWDAV einfahren will.

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