Saisonstart der Sportschützen
Unter neuer Flagge

Gronau-Epe -

Im Schützenzentrum am Eper Dakelsberg schreiten die Arbeiten voran. Noch dauert es, bis die Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen ganz abgeschlossen sind. Weiter sind die Sportschützen selbst in ihrer Vorbereitung auf die neue Saison. Immerhin steht am Sonntag in der Westfalen- und in der Verbandsliga der erste Doppelspieltag auf dem Programm.

Samstag, 18.10.2014, 08:00 Uhr

Dirk Terbahl  beim Training auf dem umgebauten Schießstand am Dakelsberg. Weil er selbst als Schütze der 2. Mannschaft antritt, muss sich Jochen Perrefort an den Wettkampftagen um die Westfalenliga-Mannschaft kümmern.
Dirk Terbahl  beim Training auf dem umgebauten Schießstand am Dakelsberg. Weil er selbst als Schütze der 2. Mannschaft antritt, muss sich Jochen Perrefort an den Wettkampftagen um die Westfalenliga-Mannschaft kümmern. Foto: sh

Unter neuem Namen wollen die beiden Mannschaften aus Epe gleich auf sich aufmerksam machen. Nach der Fusion der Vereine Kloster und Hubertus Epe, die nun auch amtlich ist, treten die Sportschützen offiziell als Vereinigte Sportschützen Epe (VSS Epe) an. Ob die Eperaner wieder für Furore wie in der Vorsaison sorgen?

Zur Erinnerung: Im Februar verpasste die 1. Mannschaft von Kloster Epe in der Relegation zur 2. Liga in Bad Homburg nur denkbar knapp den Aufstieg. Ein paar Wochen später jubelte die 2. Mannschaft, die den Sprung in die Verbandsliga schaffte.

Aus diesen Erfolgen leiten sich jetzt auch die Zielsetzungen vor Beginn des neuen Wettkampfjahres ab. „Natürlich wollen wir nur zu gerne wieder in der Spitzengruppe der Westfalenliga mitmischen“, bekennt Trainer Jochen Perrefort , der zusammen mit Dirk Terbahl für die Mannschaften verantwortlich zeichnet. Und ebenfalls nicht überraschend: „Wir sind nicht aufgestiegen mit der 2. Mannschaft, um gleich wieder abzusteigen“, formuliert Terbahl die eigenen Ansprüche.

Was tatsächlich möglich ist in der neuen Saison für VSS Epe, wird sich am Sonntag schon auf den Schießständen in Deiringsen und Elsen zeigen. „Es geht gleich in die Vollen. Es gibt keine Schonfrist“, schwören Terbahl und Perrefort die Teams ein. Beide strahlen zugleich Zuversicht aus: „Auch wenn wir hier und da wegen der Umbaumaßnahmen improvisieren mussten, ist unser letzter Eindruck doch gut: Wir sind voll auf der Höhe.“

So tritt VSS Epe in Deiringsen (bei Soest) mit dem Vorsatz an, möglichst vier Punkte aus den Vergleichen gegen SF Emsdetten und St. Sebastian Altenbeken zu holen. „Wenn wir im Bereich der ersten drei Plätze in der Westfalenliga landen wollen, muss das unser Ziel sein“, verdeutlicht Terbahl. Vor den später folgenden Duellen mit den Mitfavoriten aus Kamen, Elsen und Deiringsen soll kein Boden verschenkt werden.

Personell müssen die Sportschützen jedoch in dieser Spielzeit den Ausfall von Tatjana Spies verkraften, die wegen ihres Studiums in München weilt. Mit ihren konstanten Ergebnissen um 385 Ringe trug sie maßgeblich zu den bisherigen Mannschaftserfolgen bei. Mit drei Schützinnen, die jederzeit über 390 Ringe erzielen können, sehen Terbahl und Perrefort die Westfalenliga-Mannschaft jedoch gut aufgestellt.

Eine zweite Änderung betrifft das Trainerteam: Weil Dirk Terbahl selbst als Schütze für die 2. Mannschaft antritt, muss sich Jochen Perrefort während der parallel stattfindenden Spieltage allein um das Coaching der Westfalenliga-Mannschaft kümmern.

In der Westfalenliga trifft VSS Epe in dieser Reihenfolge auf folgende Gegner: SF Emsdetten, St. Sebastian Altenbeken, SV Kamen, SSV Hubertus Elsen 2, SV Lennetal, KuS Kreuztal, SV Deiringsen 2.

In der Verbandsliga heißen die Konkurrenten: SSV Cheruskia Pivitsheide, SSV Hubertus Elsen 3, SSC Bruchmühlen, Visier Ennigerloh, ABC Münster, SF Emsdetten 2, SSG Teutoburger Wald. Gegen Bruchmühlen und Ennigerloh genießt die Eperaner Reserve am 9. November Heimrecht am umgebauten Schießstand am Dakelsberg. Die 1. Mannschaft tritt in dieser Saison nur auswärts an (in Deiringsen, Elsen, Emsdetten, Altenbeken).

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