Badminton-Bundesliga
Auf dem vierten Platz in die Weihnachtspause

Lüdinghausen -

Union Lüdinghausen verbringt die Weihnachtspause auf Platz vier. Nach zwei klaren Siegen in Rosenheim und in Neuhausen-Nymphenburg kletterte der Titelverteidiger um gleich zwei Ränge nach oben.

Montag, 15.12.2014, 01:12 Uhr

Allein am Netz – Doppelspezialist Ruud Bosch war zwei Mal nur auf sich gestellt, zwang seine Gegner in seinen beiden Einzeln in die Verlängerung und gewann sogar eine Partie.
Allein am Netz – Doppelspezialist Ruud Bosch war zwei Mal nur auf sich gestellt, zwang seine Gegner in seinen beiden Einzeln in die Verlängerung und gewann sogar eine Partie. Foto: rau

Besser hätte der Jahresausklang für den Deutschen Badminton-Meister Union Lüdinghausen nicht sein können. Am letzten Doppelspieltag 2014 sprang der Titelverteidiger gleich zwei Ränge in der Bundesliga-Tabelle nach vorne. „Jetzt sind vier Vierter. Wir kommen langsam“, sagte Union-Teammanager Michael Schnaase .

Beim PTSV Rosenheim am Samstag (5:1) und beim TSV Neuhausen-Nymphenburg 24 Stunden später (6:0) kam die Schnaase-Truppe zu zwei ungefährdeten Siegen. Wie dominant der Deutsche Meister an seinem bayerischen Wochenende auftrat, zeigt die Statistik: An beiden Tagen gewannen die Gäste jeweils vier ihrer Spiele glatt in zwei Sätzen, nur zwei Lüdinghauser mussten sowohl in Rosenheim als im Münchner Stadtbezirk Neuhausen-Nymphenburg in die Verlängerung – André Kurniawan Tedjono und Ruud Bosch . Was im Fall des Indonesiers rein physische Gründe hatte und im Fall des Holländers an der ungewohnten Disziplin lag.

Kurniawan Tedjono hatte erst am Freitag die „Italian International“ gewonnen und nahm gleich am Tag darauf für Bundesligist Union Lüdinghausen schon wieder den Schläger in die Hand. „André ist im Moment sehr kaputt nach dem Turnier in Rom und den zwei Spielen für Union “, sagte Teammanager Schnaase am Sonntagabend. Dennoch punktete Tedjono in beiden Einzeln für den Deutschen Meister nach jeweils verlorenem ersten Satz.

Noch mehr Respekt nötigte Schnaase die Leistung von Bosch an diesem Wochenende ab. Weil es die Union-Einzelspieler Yuhan Tan und Nick Fransman nicht mehr rechtzeitig von den „US Open“ in Kalifornien nach Deutschland schafften, musste Doppelspezialist Bosch in zwei Einzeln ran – das erste Mal in seiner Profilaufbahn. Doch der Niederländer hielt sich mehr als wacker – beide Male kam er in die Verlängerung. Gegen den Rosenheimer Hannes Käsbauer verlor er den dritten Satz nur hauchdünn mit 21:23, und TSV-Spieler Lucas Bednorsch besiegte er. „Da sind wir sehr froh“, kommentierte Schnaase die Ergebnisse des Niederländers, der in dieser Saison in Taiwan trainiert und an diesem Wochenende erstmals für Union zum Einsatz gekommen war.

Nun haben die Lüdinghauser drei Wochen Spielpause. Nach Weihnachten und Jahreswechsel steht am 4. Januar (Sonntag) die nächste Bundesliga-Partie auf dem Programm – wieder auswärts. Dann geht es zur Abwechslung in den hohen Norden – nach Schleswig-Holstein zum Tabellensechsten TSV Trittau.

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