Badminton-Bundesliga
Ordentlicher Abschied

Lüdinghausen -

Mit zwei Heimspielen an zwei Tagen gegen den PTSV Rosenheim und den TSV Neuhausen-Nymphenburg beendet Union Lüdinghausen die Saison. Für den Gastgeber geht es nur noch um eine gute Platzierung, doch der amtierende Deutsche Meister will sich vernünftig verabschieden.

Freitag, 20.03.2015, 22:03 Uhr

Der Niederländer Nick Fransman, hier mit Trainer Rachmat Hidajat, musste den Saison-Endspurt wegen einer Verletzung absagen.
Der Niederländer Nick Fransman, hier mit Trainer Rachmat Hidajat, musste den Saison-Endspurt wegen einer Verletzung absagen. Foto: chrb

Die Spannung ist zwar raus, doch das Badminton-Erstligateam von Union 08 möchte sich nach einer durchwachsenen Spielzeit gut von den Zuschauern in die lange Sommerpause verabschieden. Dazu hat die Mannschaft gleich zwei Mal Gelegenheit. Die Lüdinghauser treten daheim zu einem bayrischen Doppelspieltag an. Am Samstag gastiert ab 14 Uhr der PTSV Rosenheim in der Antoniushalle und am Sonntag ebenfalls ab 14 Uhr der TSV Neuhausen-Nymphenburg aus München .

Weil es seit Jahren der erste Doppelpack ist und die Saison damit endet, will sich der Verein bei seinen treuen Zuschauern bedanken und lädt die Besucher, die am heutigen Samstag kommen, zum kostenlosen Eintritt am Sonntag ein.

Zum Sportlichen: Eigentlich wollte Teammanager Michael Schnaase an diesem Wochenende den gesamten Kader präsentieren – auch wenn es nur noch darum geht, ob Union in der Abschlusstabelle auf Platz fünf, sechs oder sieben landet. Aber der Niederländer Nick Fransman hat sich schon verletzt abmelden müssen. Und Karin Schnaase dürfte am heutigen Samstag wohl fehlen, weil sie bei den offenen polnischen Meisterschaften spielt und dort im Finale gebunden ist.

Dennoch strebt Union zwei Erfolge an, da auch für die Gegner die Luft ein wenig raus ist. Die Rosenheimer sind als Tabellenachter schon sicher gerettet, während die Gäste aus München das Tabellenende zieren. Sie haben allerdings noch die kleine Hoffnung, den Tabellenvorletzten Dortelweil abzufangen, um dann als Neunter darauf zu setzen, dass es vielleicht nur einen Aufsteiger aus den Zweiten Ligen gibt.

„Wir wollen noch zwei gute Spiele abliefern“, gibt Michael Schnaase die Devise aus. Das sei man nicht nur den vielen Zuschauern schuldig. Auch die Spieler selbst wollen alles geben, um sich als amtierender Deutscher Mannschaftsmeister vernünftig aus der Saison zu verabschieden.

► Im Viertelfinale des Dameneinzels gewann Karin Schnaase in Polen gegen die Russin Anastasia Chervyakova mit 21:13, 21:15. Im Halbfinale siegte Schnaase gegen die Bulgarin Petya Nedelcheva mit 21:16, 21:10.

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