Tennis-Westfalenliga
Der Traum vom Titel ist geplatzt

Westerkappeln -

Das war‘s: Nach der 2:7-Heimniederlage am Sonntag gegen den TC Blau-Weiß Soest haben Westfalia Westerkappelns Tennisdamen alle Chancen auf den Westfalenmeistertitel in der Sommerrunde verspielt.

Montag, 15.06.2015, 19:06 Uhr

Gleich weitergemeldet hat Maureen Rickert ihren Sieg im Einzel. Sie besiegte Soests Nummer zwei Alexandra Bezmenov nach Champions-Tie-Break.
Gleich weitergemeldet hat Maureen Rickert ihren Sieg im Einzel. Sie besiegte Soests Nummer zwei Alexandra Bezmenov nach Champions-Tie-Break. Foto: Uwe Wolter

Aus dem Dreikampf an der Spitze der Westfalenliga ist somit vor dem letzten Spieltag nur noch ein Zweikampf geworden. Am kommenden Wochenende kommt es nun zum „Finale“ zwischen Soest und dem TC Kamen-Methler. Das Spiel der Westerkappelnerinnen bei Union Münster Zweitvertretung (Sonntag, 10 Uhr) ist damit bedeutungslos. Allerdings will das Team um Mannschaftsführerin Mareike Nietiedt die Saison unbedingt mit einem Sieg abschließen und somit Platz drei sichern.

Das 2:7 gegen Soest sieht auf dem ersten Blick jedoch klarer aus, als es am Ende vielleicht war. Denn viele Matches waren doch umkämpft, nur hatten die Soesterinnen meist das glücklichere Ende für sich. Diese hatte auf Westerkappelner Seite im Einzel nur die Niederländerin Maureen Rikkert , die sich an Nummer zwei gegen Alexandra Bezmenov nach einem 6:4 und 4:6 im Champions-Tie-Break mit 10:6 durchsetzte und so den einzige Punkt für die Gastgeberinnen holte.

An Nummer eins hatte Shivika Burmann alles gegeben, doch es sollte nicht reichen. Ihre Gegnerin Die Neiderländerin Jaimy-Gayle van de Wal war einfach zu stark und punkte mit einem Zweisatzsieg (6:3, 6:4) für ihr Team. Auch die übrigen vier Einzel gingen in jeweils zwei Sätzen an die Gäste.

Im Doppel konnten Burmann/Rikkert immerhin den zweiten Matchgewinn für Westerkappeln erkämpfen. Sie bezwangen van de Wal/Bezmenov mit 6:3 und 6:4. Nahe dran an einem Erfolg waren auch Jana Stratmann und Alessa Gravemann, doch im Champions-Tie-Break zogen sie mit 9;11 den Kürzeren.

Die Statistik:

Einzel: Burmann - van der Wal 3:6/4:6; Rikkert - Bezmenov 6;4/4:6/10:6; Strathmann - Hübler 2:6/2:6; Nietiedt - Lücke 6:7/2:6; Krümpelmann - Athanasiadis 2:6/2:6; Gravemann - Köhler 1:6/3:6.

Doppel: Burmann/Rikkert - van der Wal/Bezmenov 6:3/6:4; Strathmann/Gravemann 3:6/6:4/9:11; Nietiedt/Seffrin - Athanasiadis/Köhler 4:6/3:6.

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