TC Rinkerode
Herren 30 liegen voll im Soll

Rinkerode -

Die Teams des TC Rinkerode blicken zufrieden auf ihre ersten Saisonspiele zurück.

Freitag, 03.07.2015, 19:07 Uhr

Carolin Bertels hofft nach der Sommerpause noch auf einige Erfolge mit den Damen.
Carolin Bertels hofft nach der Sommerpause noch auf einige Erfolge mit den Damen. Foto: Mathis

Es ist Sommerpause im Ligabetrieb des Westfälischen Tennis-Verbands (WTV). Viele Spieler nutzen die Halbzeit der Saison, um mit den Familien in den Urlaub zu fahren. Oder aber, um schon mal für die noch ausstehenden Spieltage im August zu trainieren.

„Voll im Soll“ liegen die Rinkeroder Damen und Herren in der offenen Klasse. Die erste Damenmannschaft hat das ausgegebene Ziel „Klassenerhalt“ in der Bezirksliga fest im Blick und steht mit zwei Siegen und zwei Niederlagen derzeit auf Rang vier. Um die Liga auch ganz sicher zu halten, muss aus den restlichen Spielen nach der Sommerpause noch ein Erfolg her.

Etwas besser sieht die Ausgangslage für die erste Herrenmannschaft aus. Mit drei Siegen aus den ersten drei Partien sind die Mannen von Kapitän Bastian Langheim schärfster Verfolger des ebenfalls noch ungeschlagenen Tabellenführers vom 1. TC Hiltrup. Das Zwischenziel Klassenerhalt ist den Rinkerodern nur noch theoretisch zu nehmen, daher richtet das Team um Führungsspieler Mike Mathis den Blick nach oben. Der Aufstieg in die Bezirksliga scheint jedoch unrealistisch, denn wenn es zum direkten Vergleich beider Topmannschaften kommt, fehlen den TCR-Akteuren mehrere Stammspieler.

Ganz andere Sorgen haben hingegen die Damen 30, die sich nach ihrem unerwarteten Aufstieg in die Münsterlandliga aktuell im Abstiegsstrudel befinden. Noch sieglos stehen die Spielerinnen um Maria Schwegmann auf dem letzten Rang, wären mit einem einzigen Sieg aber wieder im Geschäft um die Nichtabstiegsplätze.

Am rettenden Ufer befinden sich derzeit die Herren 30 der Rinkeroder. Nach dem 4:2-Sieg am letzten Spieltag gegen die direkte Konkurrenz aus Olfen belegen Manuel Schemmelmann und sein Team den sechsten Rang in der Kreisliga , der noch so gerade den Klassenerhalt bedeuten würde. „Die wichtigen Spiele liegen aber noch vor uns“, so Schemmelmann, der mit seinen Mannen das ausgegebene Ziel „besser als in der letzten Saison“ zu sein, schon so gut wie erreicht hat.

„Besser als erwartet“ läuft es derzeit für die Damen 40 von Kapitänin Ulrike Röger. Nach dem Wiederaufstieg in die Kreisliga hatte ihre Mannschaft zu Saisonbeginn mit vielen Ausfällen und Verletzungssorgen zu kämpfen. Trotzdem stehen die TCR-Damen auf Rang drei und benötigen nur noch einen Sieg aus den verbleibenden Spielen, um den Klassenerhalt auch rechnerisch perfekt zu machen.

Ein positives Zwischenfazit können auch die Damen 40.2 ziehen. Nach nur einer Niederlage aus den ersten vier Spielen stehen Führungsspielerin Gudrun Richter und ihr Team auf einem Mittelfeldrang, sind jedoch punktgleich mit dem Drittplatzierten der ersten Kreisklasse. Ob am Saisonende jedoch Aufstieg, Klassenerhalt oder Abstieg steht, ist für die Mannschaft von Silke Dreischoff jedoch zweitrangig, denn „Hauptsache Spaß und schöne Spiele“ sind nach wie vor das Hauptziel der Truppe.

Für die Herren 40 ist ebenfalls nach wie vor alles möglich. Zwei Siege und zwei Niederlagen stehen für Georg Wietheger und sein Team derzeit zu Buche. Damit pausieren die Rinkeroder derzeit im Mittelfeld der ersten Kreisklasse. Der zweite Platz, der auch den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga bedeuten würde, ist jedoch nur einen einzigen Zähler entfernt, und das Restprogramm des TCR ist deutlich einfacher als das der direkten Konkurrenz.

Währenddessen kämpfen die Herren 50 nach wie vor gegen den Abstieg aus der Kreisliga. Mit einem Erfolg aus drei Spielen stehen Mannschaftsführer Manfred Sadowski und seine Mannen auf dem fünften Rang. Bliebe es dabei wäre das Team gerettet, und nach zwei Niederlagen gegen die beiden Topteams aus Sassenberg und Albersloh ist das durchaus im Bereich des Machbaren. Voraussetzung dafür sind allerdings gute Leistungen gegen die direkte Konkurrenz aus Ostbevern, Hoetmar und Münster nach der Sommerpause.

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