Vereine veranstalten Tag der Integration
Wenn Fußball auf Taekwondo trifft

Ahlen -

Die Spielvereinigung Dolberg und Satori Ahlen haben am Samstag erstmals einen Tag der Integration durchgeführt. Dabei stellten die beiden Vereine ihre Sportarten Fußball und Taekwondo vor.

Dienstag, 29.09.2015, 06:09 Uhr

Viele Kinder versuchten sich beim Tag der Integration daran, ein Brett mit dem Fuß zu durchtreten. Satori-Trainerin Carmen Spiekermann (rechts) hat jedenfalls alle Hände voll zu tun.
Viele Kinder versuchten sich beim Tag der Integration daran, ein Brett mit dem Fuß zu durchtreten. Satori-Trainerin Carmen Spiekermann (rechts) hat jedenfalls alle Hände voll zu tun. Foto: Martin Feldhaus

Was haben Fußball und die koreanische Kampfkunst Taekwondo gemeinsam? Eher wenig würden wohl die meisten auf den ersten Blick sagen.

Diese These haben die Spielvereinigung Dolberg und Satori Ahlen jedoch am Samstag widerlegt, indem die beiden Vereine einen gemeinsamen „Tag der Integration“ auf die Beine stellten, der zahlreiche Interessierte anlockte. Unter ihnen waren auch viele Flüchtlinge aus dem Dolberger Übergangswohnheim sowie der Zentralen Unterbringungseinrichtung in der Bodelschwinghschule.

„Wir wollen, dass alle Teilnehmer einmal in beide Sportarten reinschnuppern können“, erörterte Sandra Gilleßen das Ziel der Veranstaltung. Um dieses zu erreichen, hatten sich die Organisatoren einiges einfallen lassen. Bei einem von Volker Erlemeier, Kadir Cosgun und Chris Wiesemann geleiteten Fußballtraining standen Slalomlaufen, das Springen über Hindernisse und der Torschuss im Vordergrund. Als Höhepunkt stellte sich jedoch das Ausprobieren verschiedener Taekwondo-Übungen heraus. So demonstrierten die Trainer von Satori Ahlen, wie man mit dem bloßen Fuß ein Holzbrett durchtreten kann. Eine Übung, die viele Jugendliche faszinierte und zum Mitmachen anregte. „Der Spaßfaktor ist hier schon sehr hoch“, freute sich Ralf Day, 3. Vorsitzender von Satori, angesichts dieser Bewegungsfreudigkeit. Insgesamt war es der Spaß am Sport, der alle Beteiligten am diesen Tag unabhängig von ihrer Nationalität verband. „Das ist eine Veranstaltung mit Herz, zu der man nur gratulieren kann“, würdigten Dieter Massin und Elias Hanne vom Stadtsportverband unisono die Bemühungen beider Vereine.

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