Rudern: Frühjahrsregatta
Erste Standortbestimmung für RV und ARC Münster auf dem Aasee

Münster -

Die Witterungsbedingungen ließen beim offiziellen Saisonauftakt der Ruderer auf dem Aasee zu wünschen übrig. Dafür waren die Ergebnisse mehr als erfreulich.

Montag, 25.04.2016, 19:04 Uhr

Schnellstes Boot im Junioren-A-Leichtgewichts-Vierer: Die Renngemeinschaft RV Münster/ARC zu Münster mit Josef Schubert (RVM), Maximilian Micus (RVM), Bennet Pennekamp (RVM) und Luca Frankenstein (ARC/von links nach rechts).
Schnellstes Boot im Junioren-A-Leichtgewichts-Vierer: Die Renngemeinschaft RV Münster/ARC zu Münster mit Josef Schubert (RVM), Maximilian Micus (RVM), Bennet Pennekamp (RVM) und Luca Frankenstein (ARC/von links nach rechts). Foto: pl

Schnee im April? Das dürfte bei den bis zu 2000 Besuchern der 46. Frühjahrsregatta , die am Samstag und Sonntag am Münsteraner Aasee stattfand, für Verwunderung gesorgt haben. Nils Warnke , der diesjährige Regattaleiter, erklärte hinterher: „Die Atmosphäre steht und fällt mit dem Wetter.“

Gut also, dass der völlig überraschende Schneefall nur eine gute halbe Stunde anhielt. Den restlichen Tag konnten sich Ruderfans und flanierende Münsteraner bei weitgehend sonnigen und trockene Bedingungen an hochklassigem Sport erfreuen. 65 Vereine aus Nordrhein-Westfalen und dem ganzen Norden trafen sich am Wochenende zum ersten Kräftemessen des Jahres am Aasee. „Die Frühregatta ist der erste große Leistungstest im Jahr“, erklärte Warnke. 730 Boote mit 1500 Ruderplätzen gingen insgesamt an den Start, nachdem den ganzen Winter über hart trainiert worden war. Angefangen bei den B-Junioren, die mit der Regatta ihre Leistungssportkarriere einläuteten, bis hin zu den „Masters“, die bis zu 80 Jahre auf dem Buckel haben, war der Altersgrenze nach oben keine Grenze gesetzt.

Die Münsteraner Regattavereine des ARC und RVM, die in enger Zusammenarbeit stehen, stellten in 81 der 90 Wettbewerbe ihre Boote. Auch für Lennart Wahlbrink, Trainer der A-Junioren-Leichtgewichte war die Veranstaltung eine erste Standortbestimmung : „Die Leistungen waren solide, aber ganz rund lief es noch nicht“, schätzte er die Ergebnisse der münsterischen Clubs ein. Dabei wollen vor allem die jüngeren Ruderer noch hoch hinaus. „Manche blicken schon in Richtung Nationalteam“, erklärte Wahlbrink stolz. Bis dahin sei es aber noch ein hartes Stück Arbeit. „Wir haben schon viele Fortschritte gemacht, aber müssen noch ordentlich was tun.“

Nach den Erkenntnissen des Wochenendes wollen die Trainer des ARC und RVM jetzt verschiedene Bootsbesetzungen ausprobieren und bei Bedarf Renngemeinschaften mit anderen Vereinen bilden. Die Ruderer haben ein strammes Programm vor sich: Nach weiteren Regatten in Hamburg und Köln finden am 23. Juni die Deutschen Meisterschaften in Essen und danach die mit Spannung erwarteten Weltmeisterschaften in Rotterdam statt.

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