Radsport: Erfolgreiche NWCT-Athleten
Marten Meschkat rast auf den zweiten Platz

Lengerich / Tecklenburger Land -

Juniwochen sind Radsportwochen. So hatten die Athleten des Nord-West-Cycling-Teams (NWCT) aus dem Tecklenburger Land auch am Wochenende alle Hände voll zu tun. Gleich drei Rennen standen an, bei dem sie gut abschnitten.

Donnerstag, 23.06.2016, 18:30 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 23.06.2016, 18:24 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 23.06.2016, 18:30 Uhr
Jonas Kammann (links) und Philipp Ruhmöller bei der Einschreibung zur DM. Für eine vordere Platzierung sollte es wegen zweier Stürze nicht reichen.
Jonas Kammann (links) und Philipp Ruhmöller bei der Einschreibung zur DM. Für eine vordere Platzierung sollte es wegen zweier Stürze nicht reichen. Foto: NWCT

Juniwochen sind Radsportwochen . So hatten die Athleten des Nord-West-Cycling-Teams (NWCT) aus dem Tecklenburger Land auch am Wochenende alle Hände voll zu tun. Bereits am Freitag ging es beim Jubiläums Rennen der RRG Osnabrück auf dem Gelände der alten Engländerkaserne am Limberg zur Sache. Auf 50 anspruchsvollen Runden stellten sich Sebastian Renken , Marten Meschkat und Florian Remark der starken Konkurrenz im Hauptrennen der BC-Klasse.

Renken, der die Kapitänsrolle inne hatte, fuhr von Beginn an ein offensives Rennen und wurde dabei tatkräftig von seinen Teamkameraden unterstützt. So schaffte er es zunächst, in zwei aussichtsreiche Ausreißergruppen, die am Ende des Tages aber gestellt wurden. Nachdem Renken in den vorherigen Fluchtversuchen viel Kraft verbrauchte, konnte er den entscheidenden Vorstoß einer fünfköpfigen Gruppe nicht parieren, sodass mit Rang 27 zufrieden sein musste.

Meschkat nahm sich mit Blick auf den Sonntag bereits früher raus, was sich lohnen sollte. Nur zwei Tage später sollte sich das Blatt des Erfolges für das Team nämlich wenden. Beim Rennen der C-Klasse in Mönchengladbach, das mit weniger Höhenmetern den Qualitäten der Sprinter deutlich mehr entgegenkam, sollte ein NWCT-Fahrer aufs Podest kommen. Marten Meschkat, der sich in hervorragender Verfassung befindet, wurde bereits vor dem Rennen als Kapitän ausgemacht und von Bent Meschkat und Florian Remark tatkräftig unterstützt. Nachdem Bent auf den letzten zwei Runden die Ausreißer gestellt hatte, übernahm Remark und eskortierte Marten Meschkat bis kurz vor dem Ziel. Meschkat übernahm souverän und sah schon wie der sicherer Sieger aus, bis er von einem stark sprintendem Thomas Krawczyk (Dortmund) auf noch gestellt wurde.

Ebenfalls am Sonntag wurde die Deutsche Meisterschaft der U23 im Rahmen des Berliner Velothons ausgetragen, an der Jonas Kammann und Philipp Ruhmöller teilnahmen. Das Rennen ging über 174 flache Kilometer in und um Berlin. Das Highlight war die 8,8 km lange Schlussrunde vorbei an den Sehenswürdigkeiten Brandenburger Tor, Siegessäule und Reichstagsgebäude. Das Rennen endete auf einer, wie für Sprinter gemachten Zielgerade, auf der Straße des 17. Juni.

Das Rennen begann nervös und war von vielen Stürzen geprägt. Einem Massensturz nach gut 15 km fiel Kammann zum Opfer. Er musste verletzte sich nicht schwer, musste das Rennen aber beenden. Ruhmöller wurde durch den Sturz zurückgeworfen. Auf den nächsten 15 km schaffte er allerdings mit weiteren Kontrahenten den Anschluss ans Hauptfeld.

Mit Einfahrt auf die erste Schlussrunde zogen die Sprintermannschaften das Tempo wieder an. Einen Kilometer vor dem Ziel wurden die letzten Ausreißer gestellt. Das Rennen wurde im Massensprint des Hauptfeldes, in dem Ruhmöller noch vertreten war, entschieden. Ruhmöller, als Bergfahrer kein ausgewiesener Sprintspezialist, war nicht gut positioniert und wurde 600 m vorm Ziel durch einen weiteren Massensturz aufgehalten und belegte Rang 42.

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