Leichtathletik
3. Auflage des Mammut-Walks am 18. September

Ahlen -

Um Spitzensport geht es beim Ahlener Mammut-Walk eindeutig nicht. Sondern um die Breite und den Spaß an der Bewegung. Vor vielleicht einzigartiger Kulisse – dem ehemaligen Ahlener Zechengelände – findet die junge Tradition der Veranstaltung Mitte September eine Fortsetzung.

Freitag, 02.09.2016, 11:09 Uhr

Tolles Wetter herrschte schon am Donnerstag bei der Pressekonferenz. Auf ein solches hoffen die Verantwortlichen für den Ahlener Mammut-Walks auch für den 18. September: (v.l.) Dirk Neuhaus, Eva Buczynski, Ulla Neubert, Bernd Gommen, Cordula Liehr, Klaus Groh, Marie-Luise Groh, Hermann Huerkamp, Manfred Kreutz und Roland Klein.
Tolles Wetter herrschte schon am Donnerstag bei der Pressekonferenz. Auf ein solches hoffen die Verantwortlichen für den Ahlener Mammut-Walks auch für den 18. September: (v.l.) Dirk Neuhaus, Eva Buczynski, Ulla Neubert, Bernd Gommen, Cordula Liehr, Klaus Groh, Marie-Luise Groh, Hermann Huerkamp, Manfred Kreutz und Roland Klein. Foto: Henning Tillmann

Wie formuliert es Roland Klein vom Hauptsponsor doch so schön augenzwinkernd? „Beim ersten Mal heißt es Premiere, beim dritten Mal spricht man schon von Tradition“, sagt das stellvertretende Vorstandsmitglied der Sparkasse Münsterland-Ost und lacht selbst darüber. Denn eine Traditionsveranstaltung ist der Sparkassen-Mammut-Walk natürlich noch lange nicht. Dass der Wettbewerb im Osten der Stadt bereits in die dritte Auflage geht, beweist aber zumindest eines: dass er sich in der Szene etabliert hat.

Veranstalter hoffen auf 300 Teilnehmer

Am 18. September ist es wieder soweit. Dann begrüßt die Leichtathletik-Abteilung von Rot-Weiß Ahlen (im Verbund der LG Ahlen ) Walker und Nordic Walker aus der gesamten Region auf dem ehemaligen Zechengelände. „Ich hoffe wieder auf rund 300 Teilnehmer“, sagt Manfred Kreutz , der Vorsitzende der LG Ahlen. Auch wenn die Voraussetzungen dafür etwas schlechter seien als in den Jahren davor. Denn der Wettbewerb in Ahlen ist zwar erneut Teil der Westfalen-Walk-Serie, aber dieses Mal eben nicht deren Abschluss, sondern der dritte von vier Läufen. „Vielleicht macht uns das für Teilnehmer von außerhalb etwas unattraktiver“, so Kreutz. An eine äußerst lohnende Veranstaltung für Breitensportler, an die sich der Mammut-Walk richtet, glaubt er dennoch, und hat dafür gute Gründe: „Dieses Gelände ist einfach toll für so eine Veranstaltung. Hier kann man sich auslassen und die Landschaft ist wunderschön.“

Einzigartiges Gelände rund um die Zeche

Mit dieser Meinung steht Kreutz nicht allein. Auch Hermann Huerkamp von der Projektgesellschaft Westfalen, die das Terrain entwickelt, findet: „Sport gehört hier einfach drauf, weil wir die Schönheit des Geländes natürlich gerne zeigen wollen.“ Sportlich locke mit der Halde zudem eine besondere Herausforderung, denn die sei schließlich der „zweithöchste Berg im Kreis Warendorf“, wie Huerkamp sie nennt. RWA-Präsident Dirk Neuhaus wollte bei so viel Lob natürlich nicht nachstehen und bekannte: „Es macht mich stolz, dass so eine Veranstaltung unter der Fahne von Rot-Weiß Ahlen ausgerichtet wird. Das ist ein tolles Aushängeschild für den Verein.“

Strecken von sechs bis 22 Kilometern Länge

Bei den Strecken halten die Veranstalter an den bereits in den vergangenen Jahren bewährten Verläufen fest. Den Auftakt macht am 18. September um 11 Uhr der 22 Kilometer lange Mammut-Walk. 20 Minuten später fällt der Startschuss für den halb so langen Halden-Walk. Und um 11.30 Uhr werden die Teilnehmer des Werse-Walks (sechs Kilometer) auf die Runde geschickt. Die Nordic Walker starten auf allen drei Stecken jeweils fünf Minuten nach ihren Kollegen ohne Stöcke.

Bei den Startgeldern hat es eine leichte Erhöhung um einen auf nun acht Euro gegeben. Die Strecke ist dabei egal. Teilnehmer unter 18 Jahren zahlen drei Euro. Nachmeldungen werden mit zwei Euro zusätzlich berechnet. Diese sind bis 45 Minuten vor dem Start möglich. Wer schon früher entschlossen ist, kann sich bereits jetzt im Internet anmelden. Und wer es in diesem Jahr nicht schafft, ist vielleicht im nächsten dabei. Denn sowohl die Sparkasse als auch die LG Ahlen versicherten am Donnerstag, die junge Tradition auch in 2017 fortsetzen zu werden.  

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