Tennis: Damen-Regionalliga
Abstieg für Westfalia Westerkappeln nach 4:5 gegen Essen endgültig besiegelt

Westerkappeln -

Der Abstieg ist besiegelt. Die Tennis-Damen von Westfalia Westerkappeln kämpfen in der Sommersaison des nächsten Jahres wieder in der Westfalenliga. Nach der 4:5-Niederlage gegen ETUF Essen sind die Würfel endgültig gefallen. Aber es war knapp.­

Montag, 03.07.2017, 00:07 Uhr

Alessa Gravemann von Westfalia Westerkappeln gewann ihr Einzel. Dennoch unterlag Westfalia Westerkappeln mit 4:5 gegen ETUF Essen.
Alessa Gravemann von Westfalia Westerkappeln gewann ihr Einzel. Dennoch unterlag Westfalia Westerkappeln mit 4:5 gegen ETUF Essen. Foto: Uwe Wolter

Nun ist der Abstieg endgültig besiegelt. Die Tennis-Damen von Westfalia Westerkappeln kämpfen in der Sommersaison des nächsten Jahres wieder in der Westfalenliga. Vor dem letzten Heimspiel am Sonntag gegen den ehemaligen Deutschen Meister ETUF Essen war die Chance auf den Klassenerhalt allerdings von vornherein nur gering. Nach der 4:5-Niederlage sind die Würfel endgültig gefallen.

Aber es war knapp. Er nach großem Kampf und fast  acht Stunden Spielzeit war die Niederlage besiegelt. Zwar hatte Westfalia diesmal das Glück, zwei Mal im Match-Tiebreak zu gewinnen, in den Doppeln lief es aber nicht mehr rund. 3:3 hieß es nach den Einzeln. Dann sicherten sich die Gäste zwei der drei folgenden Doppel und fuhren einen höchst glücklichen 5:4-Sieg ein.

Nikki Luttikhuis war an Position eins gegen die Holländerin van der Meet beim 4:6 und 1:6 chancenlos. Pech hatte dagegen war Maureen Rikkert beim 4:6 und 5:7 gegen die niederländische Profi-Spielerin Sabine van der Saar. Westerkappelns Mittelblock zeigte eine überragende Leistung, erst kämpfte Dominique Rothländer die Essenerin Leah Lubolt mit 2:6, 7:6 und 10:8 nieder. Anschließend wiederholte Jana Strathmann mit ihrer stärksten Saisonleistung fast mit gleichen Ergebnis diesen Erfolg, nach zweieinhalb Stunden Spielzeit hieß es 2:6, 7:6 und 10:7.

Mareike Grieneisen zeigte ein gutes Spiel , musste sich jedoch gegen die Holländerin Julie Beigraver mit 2:6 und 3:6 geschlagen geben. An Position sechs war es dann Alessa Gravemann, die mit ihrer starken Vorhand der jungen Jule Schulte keine Chance ließ und mit 6:3 und 6:2 den dritten Punkt für Westerkappeln holte.

Dominique Rothländer konnte dann leider ihr Doppel mit Maurien Rikkert wegen einer Verletzung im Handgelenk nicht zu Ende spielen, so dass das Match 0:6, 0:6 gewertet wurde. Das zweite Doppel Nikki Luttikhuis/Mareike Grieneisen gewann klar mit 6:3 und 6:2. Damit hieß es 4;4, die endgültige Entscheidung musste im letzten Doppel fallen. Jana Strathmann und Alessa Gravemann hatten es auf dem Schläger hatten, wurden im ersten Satz aber mit 1:6 überfahren. Die beiden Westerkappelnerinnen zeigten Moral, hielten den zweiten Abschnitt nicht nur offen, sie hatten gleich sechs Satzbälle, die sie aber allesamt nicht verwerten konnten. So fuhr das Essener Duo Alice Violet(Julie Belgraver einen glücklichen 7:6-Sieg ein. Das war der fünfte Punkt für die Gäste, die Niederlage war besiegelt. Westfalia verbleibt auf dem vorletzten Tabellenplatz. Das letzte Saisonspiel steigt am kommenden Sonntag ab 11 Uhr beim THC im VfL Bochum.

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