Judo | Bezirkseinzelturnier in Hörstel
Manthey: „Die Einstellung hat gestimmt“

Gronau -

Beim Judo-Bezirkseinzelturnier in Hörstel zeigten die Gronauer Judoka gegen Kämpfer aus dem Ruhrgebiet, Westfalen und den Niederlanden eine engagierte Leistung. Am Ende sprangen vier dritte Plätze heraus.

Montag, 10.07.2017, 19:07 Uhr

Maxim Iskam (re.) während der Siegerehrung. Mit vier dritten Plätzen und weiteren guten Platzierungen gaben die Gronauer Judoka ein gutes Bild ab.  
Maxim Iskam (re.) während der Siegerehrung. Mit vier dritten Plätzen und weiteren guten Platzierungen gaben die Gronauer Judoka ein gutes Bild ab.   Foto: Verein

Artjom Werner (Altersklasse U10, Gewichtsklasse -29kg) verlor den ersten Kampf, kämpfte sich aber über die Trostrunde bis in den Kampf um die Bronzemedaille, den er verlor. Damit war er Fünfter.

In der gleichen Klasse trat auch Tjark Wolf zu seinem ersten Wettkampf überhaupt an, gefiel gleich durch starke Bodentechniken und wurde Siebter. Maxim Iskam (U10, -40kg) musste sich nur im ersten Kampf dem späteren Zweitplatzierten geschlagen geben. Danach gewann er souverän seine weiteren Kämpfe und belegte den dritten Platz.

Thiago Oliveira (U10, +43kg) gewann zwei Kämpfe durch Haltegriffe. Nach zwei anschließenden Niederlagen wurde er ebenfalls Dritter.

Sven Manthey (U13, -31kg) kämpfte sich mit variantenreichem Angriffsjudo bis ins Halbfinale vor. Dort musste er sich dem späteren Sieger geschlagen geben. Nach einer knappen Niederlage im Kampf um Bronze belegte er Platz fünf. Annika Jansen (U13, -36kg) gewann ihren Auftaktkampf mit einer Außensichel und Haltegriff. Nach einer Niederlage gegen die Turnierfavoritin und spätere Siegerin verlor sie ihren letzten Kampf unglücklich, durfte sich aber trotzdem über eine Bronzemedaille freuen.

Timon Kaiser (U13, -37kg) verletzte sich in aussichtsreicher Lage im ersten Kampf und schied aus. Gabriel Kempf (U13, -40kg) verlor seinen ersten Kampf knapp. Danach lieferte er sich ein spannendes Duell über die volle Kampfzeit gegen einen späteren Finalisten, bevor der Listenführung auffiel, dass die falschen Kinder kämpften. Im anschließenden richtigen Kampf musste er dieser Anstrengung Tribut zollen und verlor unglücklich.

Falk Manthey (U15, -46kg) zeigte eine große kämpferische Leistung und belohnte sich bei seinem ersten Turnier seit mehr als drei Jahren mit einer Bronzemedaille.

„Eine tolle Mannschaftsleistung bei einem stark besetzten Turnier. Insbesondere die kämpferische Einstellung hat gestimmt“, fasste Trainerin Sandra Manthey zusammen.

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