Autocross in Lengerich
Gerrit Altevogt mit großer Vorfreude auf das erste Heimrennen

Lengerich -

Seine Augen funkeln, hören gar nicht mehr auf zu strahlen, wenn Gerrit Altevogt an das Wochenende denkt. Am Samstag und Sonntag richtet der ATC Osnabrück auf dem Gelände in Lengerich sein Autocross-Rennen aus. Nicht nur dabei, sondern mitten drin ist dann Gerrit Altevogt.

Mittwoch, 06.09.2017, 00:09 Uhr

Das Lengericher Autocross-Team um Gerrit Altevogt mit dem Buggy 1600 ccm (früher Spezialcross) mit von links Frank Hollmann, Jens Altevogt und Fahrer Gerrit Altevogt freut sich auf das Heimrennen. Es fehlt Ralf Broxtermann.
Das Lengericher Autocross-Team um Gerrit Altevogt mit dem Buggy 1600 ccm (früher Spezialcross) mit von links Frank Hollmann, Jens Altevogt und Fahrer Gerrit Altevogt freut sich auf das Heimrennen. Es fehlt Ralf Broxtermann. Foto: Alfred Stegemann

Es ist ein Heimrennen. Sein erstes richtiges überhaupt. Und er freut sich unheimlich darauf. Seine Augen funkeln, hören gar nicht mehr auf zu strahlen, wenn Gerrit Altevogt an das kommende Wochenende denkt. Am Samstag und Sonntag richtet der ATC Osnabrück auf dem Gelände an der Kreuzung Wechter Straße / Saerbecker Damm in Lengerich sein Autocross-Rennen aus. Nicht nur dabei, sondern mitten drin ist dann Gerrit Altevogt. Er hat bereits viele Rennen gefahren, war auch auf dem Danebrock-Ring in Ledde schon auf der Piste. Direkt vor der Haustür ist der 23-Jährige aber noch nie durch die Schikanen gedüst. „Das wird ein aufregendes Erlebnis“, ist er überzeugt. „Viele Bekannte werden kommen, die sich eigentlich gar nicht so für Autocross interessieren. Und die sollen richtig etwas zu sehen bekommen.“

Seit frühester Kindheit ist er vom Autocross fasziniert, seit vier Jahren fährt er Rennen bei den Erwachsenen. Mitglied ist er nach wie vor beim ATC Osnabrück. Vater Jens war sogar 13 Jahre Vorsitzender. Mittlerweile fährt Gerrit Altevogt für den MSC Rütenbrock. „Dort habe ich viele Freunde und Bekannte, außerdem hat der Verein die meisten Fahrer aller Konkurrenten“, begründet der gelernte Anlagenmechaniker, der gerade eine zweite Ausbildung zum Kaufmann in Einzelhandel absolviert.

500 Kilogramm bringt sein Bolide auf die Waage. Bei 200 PS kann er mit seinem „Buggy“ so richtig über die Pisten heizen, wenn die Konkurrenz zumeist auch leistungsstärker daher kommt. Angetrieben wird das Gefährt von einem Suzuki-Motorradmotor. „Da ist schon viel technisches Verständnis gefragt“, erklärt Vater Jens Altevogt. Deshalb sind er und Gerrit froh, dass Patenonkel Frank Hollmann , als „technischer Kopf“, und Ralf Broxtermann stets mit Rat und Tat zur Seite stehen. „Ohne die beiden würden wir das so nicht hinkriegen“, versichert Gerrit Altevogt. „Wenn irgendetwas ist, und ich bin zu aufgeregt, weil auch schon mal Vater-Gefühle durchkommen, behalten sie die Ruhe und packen sofort an.“

Das Fahrzeug ist ein Eigenbau, an dem fast täglich geschraubt wird. Erst seit Ende 2016 saust Gerrit damit über die Rennpisten. Weil noch nicht alles ausgereift ist, sieht das Rennteam 2017 als Übergangsjahr an, um 2018 voll anzugreifen. „Dann werden wir auch wieder bei der Deutschen Meisterschaft dabei sein“, versichert Gerrit Altevogt. „In diesem Jahr sind wir nur da gefahren, wo wir wollten und Spaß daran hatten.“

Dass der 23-jährige mit seinem Boliden umzugehen versteht, machte er vor zwei Wochen in Belgien deutlich. Obwohl er die wenigsten PS unter seiner Haube hatte, zeigte er aufgrund seines fahrerischen Könnens der Konkurrenz nur sein Heck und feierte seinen ersten Sieg.

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