Tischtennis: NRW-Liga 1
Höchststrafe – Union verliert 0:9

Lüdinghausen -

Plastik- und Zelluloidball sind ein Unterschied wie Tag und Nacht. Dass Union Lüdinghausen beim Turnerbund 0:9 verlor, lag aber nicht nur am ungewohnten Spielgerät. Einem Unionisten tat die deftige Pleite besonders weh.

Sonntag, 28.01.2018, 13:01 Uhr

Unterlag trotz klarer Führung TB-Youngster Yorrick Michaelis: Lüdinghausens Nummer eins Armin Wlosik.
Unterlag trotz klarer Führung TB-Youngster Yorrick Michaelis: Lüdinghausens Nummer eins Armin Wlosik. Foto: chrb

0:9 hat Andreas Langehaneberg in seiner langen Karriere „noch nicht allzu oft verloren“. Dass das ausgerechnet bei seinem Heimatverein TB Burgsteinfurt , für den er über zwei Jahrzehnte den Schläger schwang, passiert sei, „tut weh, war aber absolut verdient“, gab der Teamsprecher des Tischtennis-NRW-Ligisten SC Union Lüdinghausen nach der Höchststrafe am Samstag zu.

Mitentscheidend sei der ungewohnte Plastikball gewesen. „Ohne ausgiebiges Training“ komme man damit nicht klar. Aber, so ehrlich ist Langehaneberg, „selbst mit Zelluloidball wären wir chancenlos gewesen“.

Ganze drei Einzel waren ausgeglichen. Langehaneberg war am nächsten am Ehrenpunkt dran, hatte gar einen Matchball im fünften Satz gegen Hendrik Arning, verlor die Partie aber noch. Armin Wlosik führte gegen Yorrick Michaelis bereits 2:0, musste sich der jungen, aber taktisch ausgebufften Nummer zwei des Turnerbundes jedoch 2:3 geschlagen geben. Wie auch, trotz starker Leistung, Stefan Ruprecht dem Burgsteinfurter Tim Beuing.

Union: Weritz/Engemann 0:1, Wlosik/S. Ruprecht 0:1, J. Ruprecht/Langehaneberg 0:1, Wlosik 0:1, J. Ruorecht 0:1, Weritz 0:1, Engemann 0:1, Langehaneberg 0:1), S. Ruprecht 0:1.

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