Tennis: Westfalenliga-Winterhallenrunde
Westfalia Westerkappeln geht ohne Druck ins Saisonfinale gegen BW Halle

Westerkappeln -

Zum Abschluss der Tennis-Winterrunde trifft in der Westfalenliga die Damenmannschaft von Westfalia Westerkappeln am Sonntag ab 12 Uhr auf den Gruppenersten Blau-Weiß Halle. Beide Mannschaften können befreit aufspielen.

Freitag, 16.02.2018, 00:02 Uhr

Jana Strathmann wird am Sonntagmittag gegen BW Halle im Einzel an Nummer eins spielen.
Jana Strathmann wird am Sonntagmittag gegen BW Halle im Einzel an Nummer eins spielen. Foto: Uwe Wolter

Zum Abschluss der Tennis-Winterrunde trifft in der Westfalenliga die Damenmannschaft von Westfalia Westerkappeln am Sonntag ab 12 Uhr auf den Gruppenersten Blau-Weiß Halle. Beide Mannschaften können befreit aufspielen, Während die Westerkappelnerinnen um Mannschaftsführerin Mareike Grieneisen den Klassenerhalt schon sicher haben – egal was in Salzkotten passiert – ist den Gästen der Gruppensieg nicht mehr zu nehmen. Halle wird nach Abschluss der Punktspiele gegen den TC Union Münster, Erster der Gruppe 2, das Finale um die Westfalenmeisterschaft bestreiten.

Und die Westfalia? Die Westerkappelnerinnen waren angetreten, um den Klassenerhalt zu schaffen. Es begann im November mit einem 5:1-Sieg in Salzkotten. Dann sollte im bisher einzigen Heimspiel im Dezember gegen den TC Deuten mindestens ein Punkt geholt werden. Doch da kam alles anders. Da die Westerkappelner beide niederländische Spielerinnen für das Match auf den Spielberichtsbogen eingetragen hatten, weigerten sich die Deutenerinnen anzutreten und legten Protest wegen Regelverstoß ein, denn sei dieser Saison darf im Winter nur eine ausländische Spielerin in einem Spiel eingesetzt werden. Westfalia verlor somit am grünen Tisch mit 0:6. Es folgte im Januar dann das 3:3 beim TC Deuten. Den direkten Vergleich gewann aber die Westfalia, da sie mehr Spiele gewinnen konnte. Den Klassenerhalt war gesichert. Das Spiel gegen Halle hat demnach nur noch statistischen Wert.

„Wir können das Spiel ruhig angehen“, sagt Mareike Grieneisen. Dennoch verspricht sie dem Gegner aus Ostwestfalen einen heißen Tanz. „Wir werden um jeden Punkt kämpfen.“ Antreten werden die Westerkappelnerinnen am Sonntag ohne niederländische Unterstützung. In den Einzel werden daher Jana Strathmann, Mareike Grieneisen, Alessa Gravemann und erstmals Daja Chistov, die bisher einmal im Doppel um Einsatz kam, spielen. Ob Halle angesichts des bereits feststehenden Gruppensiegs in Bestbesetzung nach Westerkappeln kommt, bleibt abzuwarten.

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