Badminton: Bundesliga
Vorsicht, Hochspannung! Zwischen Platz zwei und fünf alles möglich für Union

Lüdinghausen -

Ein dramatischeres Finale hätte sich kein Krimiautor ausdenken können. Vor dem abschließenden Doppelspieltag der Normalrunde ist für Union Lüdinghausen noch alles drin. Entscheidend dürfte der Ausgang des Heimspiels am Samstag, 14 Uhr, gegen Mülheim sein.

Freitag, 23.03.2018, 17:03 Uhr

Haben am heutigen Samstag ab 14 Uhr den 1. BV Mülheim im Anton zu Gast: Yvonne Li (vorn), Linda Efler und Co.
Haben am heutigen Samstag ab 14 Uhr den 1. BV Mülheim im Anton zu Gast: Yvonne Li (vorn), Linda Efler und Co. Foto: flo

Fest steht nur eins: Union Lüdinghausen bleibt auf jeden Fall auch nach Abschluss der Normalrunde der Badminton-Bundesliga im Ringen um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Doch es ist völlig unklar, mit welcher Ausgangsposition die Steverstädter ins Rennen um den begehrten Hans-Riegel-Pokal gehen. Zwei Spieltage vor Schluss rangiert das Team auf Platz vier der Tabelle – allerdings ist noch eine Endplatzierung von Rang zwei bis fünf möglich.

Das ist entscheidend für den weiteren Fortlauf. Denn der Zweite zieht direkt ins Halbfinale ein, der Dritte und Vierte haben Heimrecht im davor geschalteten Viertelfinale und der Fünfte muss im Viertelfinale auswärts beim Vierten antreten. „Das wollen wir unbedingt vermeiden“, sagt Unions Teammanager Michael Schnaase . Das hat nicht nur sportliche Gründe, denn beim Heimvorteil haben die Spieler das Publikum im Rücken. Auch die Zuschauereinnahmen bleiben komplett beim Ausrichterverein.

Trittau lauert

Hinter Lüdinghausen lauert aber als Fünfter der TSV Trittau, der mit zwei Heimspielen gegen die Abstiegskandidaten aus München und Freystadt das vermeintlich leichteste Restprogramm hat. „Wir müssen uns schon auf uns selber verlassen“, ist daher die Devise von Schnaase fürs gesamte Team.

Neuauflage des DM-Endspiels von 2014

Daher müssen eigentlich zwei Siege her: am Samstag ab 14 Uhr in eigener Halle gegen den 1. BV Mülheim und am Sonntag bei Fun-Ball Dortelweil. Beide Aufgaben sind allerdings anspruchsvoll. Im Evergreen gegen Mülheim – das war auch das Meisterschaftsfinale 2014 – dürfte es reichlich eng zugehen, rangiert doch der Gast aus dem Ruhrgebiet auf Rang drei und kann selber noch von Union oder gar Trittau abgefangen werden. Das Hinspiel verloren die Unionisten knapp mit 3:4 – ähnlich eng dürfte es auch am heutigen Samstag werden. Dortelweil kämpft derweil als derzeit Tabellenachter noch gegen den Abstieg und braucht jeden Punkt, um die Klasse zu halten.

Union in beiden Spielen komplett

Die Lüdinghauser können für das Finale der Normalrunde auf den kompletten Kader zurückgreifen. „Das wird auch notwendig sein“, sagt Schnaase, der gerade gegen Mülheim darauf hofft, dass sich abermals die gute Stimmung in der trotz des Ferienbeginns hoffentlich gut gefüllten Halle auf die Spieler überträgt. „Schließlich können die Zuschauer mit beeinflussen, ob es noch ein weiteres Heimspiel in Lüdinghausen geben wird.“ Das würde dann aller Voraussicht nach am 15. April (Sonntag) stattfinden. Das Final Four steigt am ersten Maiwochenende (5./6.) in Saarbrücken.

Das Restprogramm

Beuel (2., 30 Punkte)

Bischmisheim (A)

Refrath (H)

Mülheim (3., 30 P.)

Lüdinghausen (A)

Bischmisheim (H)

Lüdinghaus. (4., 27 P.)

Mülheim (H)

Dortelweil (A)

Trittau (5., 25 P.)

Neuhausen (H)

Freystadt (H)

 

Bei Punktgleichheit zählt erst das Spiel- und dann das Satzverhältnis.

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