Motorsport: Grasbahnrennen
Westfalenring wird seit Montag präpariert

Das Grasbahnrennen selbst, größtes Sportereignis überhaupt im Altkreis, steigt erst an Christi Himmelfahrt. Rennleiter Maik Domscheit (AMSC Lüdinghausen) und sein Team geben aber schon vorher kräftig Gas.

Montag, 07.05.2018, 19:05 Uhr

Maik Domscheit
Maik Domscheit Foto: rau

Was machen die Vorbereitungen?

Domscheit : Seit Montag präparieren wir mit 30, 40 Mann, die netterweise dafür alle Urlaub genommen haben, den Westfalenring. Bis zum Start des Mofarennens am Mittwochabend muss alles fertig sein. Am Renntag sind dann bis zu 70 Helfer im Einsatz.

Macht Ihnen die Trockenheit der vergangenen Tagen zu schaffen?

Domscheit: Schon. Deswegen wird der Ring seit Wochenbeginn bereits bewässert. Sonst wäre die Staubentwicklung am Donnerstag viel zu groß. Außerdem haben es die Fahrer nicht so gern, wenn wir unmittelbar vor dem Start die Strecke nass machen. Die wollen ja nicht im Morast versinken.

Drei AMSC-Fahrer – in der Königsklasse Christian Hülshorst und Jens Benneker, bei den B-Fahrern Sven Klein – gehen an Christi Himmelfahrt an den Start. Was trauen Sie dem Trio zu?

Domscheit: Die Qualität in der B-Klasse ist in diesem Jahr enorm. Bei 14 Fahrern überhaupt unter die besten Acht zu kommen, wird für Sven nicht einfach. Ich traue ihm das aber zu. Jens zählt bei den internationalen Solisten immer noch zum Nachwuchs, hat sich aber zuletzt in Lübbenau und den Niederlanden gut präsentiert. Sein Ziel wird das Erreichen des Endlaufs sein. Was Christian betrifft, hoffen wir natürlich, dass er nach all den Jahren endlich mal aufs Treppchen fährt. Die Form stimmt jedenfalls. Aber ein einziger Ausfall kann schon das Ende aller Träume bedeuten. Keiner weiß das besser als „Hülse“. flo

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