Autocross in Lengerich
Wie aus einem Getreideacker eine Rennpiste wird

Lengerich -

Noch ist es ruhig. Und noch deutet nicht allzu viel darauf hin, was an dieser Stelle am Wochenende los sein wird. Aber es nimmt immer mehr Formen an. Auf dem Ackergelände an der Straße Im Diek in Lengerich-Wechte findet am Wochenende das Autocrossrennen des ATC Osnabrück statt.

Mittwoch, 29.08.2018, 17:54 Uhr
Veröffentlicht: Mittwoch, 29.08.2018, 00:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Mittwoch, 29.08.2018, 17:54 Uhr
Auf dem Gelände an der Straße Im Dieck in Lengerich-Wechte startet am Wochenende das Autocross-Rennen des ATC Osnabrück. Gestern deutete nicht allzu viel darauf hin. Bis Freitag soll alles hergerichtet sein.
Auf dem Gelände an der Straße Im Dieck in Lengerich-Wechte startet am Wochenende das Autocross-Rennen des ATC Osnabrück. Gestern deutete nicht allzu viel darauf hin. Bis Freitag soll alles hergerichtet sein. Foto: Grafik: Jürgen Christ

Es ist ruhig. Noch. Und noch deutet nicht allzu viel darauf hin, was an dieser Stelle am Wochenende los sein wird. So war es zumindest am Mittwochvormittag. Am Abend bot das Areal schon wieder ein ganz anderes Bild. Im Laufe des Donnerstags wird sich der Anblick fast minütlich ändern. Am Abend soll es dann spätestens für jedermann ersichtlich sein: Hier findet am Wochenende ein Autocross-Rennen statt. Auf Hochtouren arbeiten derzeit die Mitglieder des ATC Osnabrück daran, das Gelände an der Straße Im Dieck in Lengerich-Wechte für das Rennen entsprechend herzurichten. Vor Kurzem stand auf dem Acker noch das Getreide.

Seit Montag sind Mitglieder des Ausrichters unaufhörlich im Einsatz. Zunächst ging es jedoch schleppend voran. Um eine widerstandsfähige Rennstrecke herzurichten, musste zunächst der trockene Boden komplett gewässert werden. „Sonst hätten wir beim Abtragen der oberen Schicht Probleme bekommen“, erklärt ATC-Vorsitzender Uwe Hindersmann . Der Absperrzaun, der die Zuschauer von der Rennstrecke trennt, ist errichtet. Die Streckenführung, die man bis gestern nur erahnen konnte, ist mittlerweile ebenfalls deutlich sichtbar. Den erwarteten 120 Fahrern bietet sich ein gut 500 Meter langes Oval – ohne Schikane. „Die war aus Platzgründen leider nicht möglich“, erklärt Hindersmann. Tragisch sei das nicht, fährt er fort. Die Zuschauer werden auf jeden Fall auf ihre Kosten kommen und das Spektakel hautnah erleben, stehen sie doch lediglich 15 Meter von der Strecke entfernt.

ATC-Vorsitzender Wwe Hindersmann zeigt, wo am Wochenende Start und Ziel sein wird. Foto: Alfred Stegemann

ATC-Vorsitzender Wwe Hindersmann zeigt, wo am Wochenende Start und Ziel sein wird. Foto: Alfred Stegemann

Für das Fahrerlager steht ein großzügiges Areal, direkt neben der Rennstrecke, zur Verfügung. Auch die Parkplätze befinden sich in unmittelbarer Nähe: Ein Autocross-Rennen der kurzen Wege, das den Bedürfnissen der Fans entgegenkommt. Mit bis zu 3000 Zuschauern rechnet der ATC. Die Zufahrt für die Besucher erfolgt nur von der Wechter Straße und An den Holzwiesen. Alle anderen Zufahrtswege in der Umgebung werden für den öffentlichen Verkehr gesperrt und gelten für die Dauer des Rennens als Einbahnstraßen.

Der Großteil der Fahrer werde bis Freitagabend in Wechte eintreffen, versichert Uwe Hindersmann. Dann sollen alle Vorbereitungen abgeschlossen sein. „Unsere Mitglieder packen kräftig mit an. Wir werden das schaffen“, ist der Vorsitzende überzeugt. Hindersmann ist sich sicher, dass am Samstag um 10 Uhr die erste Startflagge gezeigt werden kann.

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