Rettungsschwimmen
DLRG: Weltspitze steigt ins Wasser

Warendorf -

Australien reizt die hochkarätige Konkurrenz. Rettungsschwimmer aus acht Ländern bereiten sich am Samstag und Sonntag in Warendorf auf die Weltmeisterschaft in Adelaide vor.

Donnerstag, 20.09.2018, 14:50 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.09.2018, 07:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 20.09.2018, 14:50 Uhr
Los geht‘s: Über 170 Rettungsschwimmer aus acht Ländern starten beim DLRG-Pool-Cup in Warendorf.
Los geht‘s: Über 170 Rettungsschwimmer aus acht Ländern starten beim DLRG-Pool-Cup in Warendorf. Foto: DLRG

Beim 4. DLRG-Cup-Pool wollen Rettungsschwimmer aus insgesamt acht Nationen die Chance nutzen, um sich unter besten Bedingungen auf die Weltmeisterschaft im November in Australien vorzubereiten.

Beim Wettkampf der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft in der BW-Sportschule gehen am Samstag und Sonntag rund 170 Athleten aus Australien, Belgien, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, den Niederlanden und Schweden an den Start. Darunter werden auch sieben aktuelle Weltrekordler sein.

So reisen unter anderem Matt Davis oder Prue Davis aus Australien an. Beide stellten beim Internationalen Deutschlandpokal 2017 an gleicher Stelle neue und noch bestehende Weltbestzeiten auf. Darüber hinaus wollen die amtierenden Europameister aus Italien sowie Frankreichs Weltklasse Rettungsschwimmerinnen Magali Rousseau und Justine Weyders Bestleistungen im schnellen Becken der Georg-Leber-Kaserne darbieten. Ebenso wollen sich die deutschen Athleten besonders gut präsentieren, ist die Veranstaltung doch ein offizieller Qualifikationswettkampf für die Weltmeisterschaft in Adelaide.

Danny Wieck unter den Favoriten

Unmittelbar nach dem Cup-Pool wird Bundestrainerin Elena Prelle das Nationalteam für das Großereignis des Rettungssportjahres nominieren. Gute Chancen hat bei den Männern Danny Wieck aus Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern). Im vergangenen Jahr wartete der 26-Jährige mit einem neuen Weltrekord über 50 Meter Retten einer Puppe aufwarten. Auch bei seiner weiteren Paradedisziplin, der Kombinierten Rettungsübung, wird er wieder alles in die Waagschale werfen.

Im Feld der Frauen gehört unter anderem Kerstin Lange zur engeren Kandidatenkreis. Die Sportlerin der DLRG Harsewinkel ist seit Jahren eine feste Größe im deutschen Rettungssport. Sie wurde bereits 2015 Europameisterin und gewann auch bei den World Games 2017 eine Goldmedaille.

► Die Vorläufe steigen am Samstag von 9 bis 13 und am Sonntag von 8 bis 12 Uhr, die Finals von 16 bis 18 Uhr (Samstag) und von 14 bis 16 Uhr (Sonntag) in der Schwimmhalle der Bundeswehr-Sportschule.

Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6064383?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F28152%2F
Nachrichten-Ticker