Basketball: Oberliga 4
Furchtloser Aufsteiger – Union Lüdinghausen startet in Leopoldshöhe

Lüdinghausen -

Der erste Spieltag führt Aufsteiger Union Lüdinghausen am Sonntag, 16 Uhr, zum BC Leopoldshöhe, Dritter der Vorsaison, danach kommt Vizemeister Telgte. Angst vor dem Abenteuer Oberliga haben die Steverstädter trotzdem keine.

Donnerstag, 20.09.2018, 19:16 Uhr
Veröffentlicht: Donnerstag, 20.09.2018, 19:00 Uhr
Zuletzt bearbeitet: Donnerstag, 20.09.2018, 19:16 Uhr
„Big Man“: Brettspieler Dennis Reutter bringt die nötige Physis mit, um unter den Körben zu bestehen.
„Big Man“: Brettspieler Dennis Reutter bringt die nötige Physis mit, um unter den Körben zu bestehen. Foto: Union

Am Sonntag (23. September), 16 Uhr, starten die Basketballer des SC Union Lüdinghausen in die neue Saison. Und gleich zum Oberliga-Auftakt kommt es knüppeldick für den Aufsteiger. Zunächst geht es ins tiefste Ostwestfalen. Mit dem BC Leopoldshöhe empfängt der Tabellendritte der Vorsaison die Unionisten. Und sieben Tage später (gleiche Zeit), bei der Heimpremiere, gastiert der Vizemeister aus Telgte in der Realschule. „Spätestens dann wissen alle, was uns in der neuen Liga erwartet“, so Lüdinghausens Trainer Georg Kremerskothen .

Das Niveau in den unteren Regionen sei wohl mit dem an der Spitze der Landesliga 2017/18 vergleichbar, glaubt der Coach. Es gibt dem Vernehmen nach aber auch andere Kaliber, die auf die Dienste amerikanischer Gastspieler setzen. Nur definitive Infos über die Konkurrenz, die hat Kremerskothen nicht. Sein Team lasse sich davon freilich nicht verrückt machen und nehme es, wie es kommt. Gesichert ist nur: Es wird eine lehrreiche Zeit. Und: Bange machen gilt für die hiesigen Korbjäger eh nicht

Seit Mai haben die Spieler für die Oberliga geprobt. Wobei der Coach von einer „durchwachsenen Vorbereitung“ spricht. Immer wieder musste er aus beruflichen oder Studiengründen auf Personal verzichten. Selten war das Team vollständig. „Wir könnten und müssten eigentlich deutlich weiter sein. Aber es ist halt so, wie es ist“, bleibt Kremerskothen ganz pragmatisch. Auch die Testspiele seien „nicht optimal verlaufen“, räumt der Headcoach ein. Dennoch sei er optimistisch und werde eben ab Sonntag erleben, „wo das Team steht“.

Point Guard bleibt, Center kehrt zurück

Mit Jan Dammann (Wechsel nach Telgte) und Florian Surmann (Karriereende) hat Lüdinghausen wichtige Leute verloren. Hannes Fink, als Point Guard so was wie Kremerskothens verlängerter Arm auf dem Parkett, steht zumindest teilweise zur Verfügung. Zurückgekehrt nach einigen beruflich bedingten Wanderjahren ist mit Dennis Reutter (zuletzt in Nürnberg in der Landesliga aktiv) ein großer Center. Für den Trainer ein wichtiger Bestandteil im Team, bringt er doch die notwendige Physis für die Oberliga mit. Auch Routinier Hendrik Bücker kehrt in den Kreis der ersten Mannschaft zurück, wird dem Team aber aufgrund seiner Referee-Verpflichtungen nicht immer zur Verfügung stehen. Mit Jakob Merkens, Marvin Ikeji und Jan-Lukas Hülsbusch werden zudem drei Flügelspieler aus der Zweiten den Kader ergänzen. Allerdings benötige das Trio noch Zeit, betont Kremerskothen.

Es geht vom ersten Spieltag an gegen den Abstieg, das weiß jeder in der Steverstadt. Und dennoch: Die Vorfreude ist bei allen Beteiligten riesig. Das Abenteuer Oberliga, es kann beginnen.

Zum Thema

In Runde zwei des WBV-Pokals gastiert Lüdinghausen beim Landesligisten SC Borchen. Gespielt wird in der ersten Oktoberwoche

...
Anzeige
https://event.yoochoose.net/news/705/consume/10/2/6067193?categorypath=%2F2%2F84%2F61%2F3661143%2F94%2F28152%2F
Nachrichten-Ticker